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Sebastian Vettel: "Ich bin mit mir selbst nicht zufrieden"

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Enttäuschendes Qualifying  

Vettel: "Ich bin mit mir selbst nicht zufrieden"

22.08.2015, 18:42 Uhr | t-online.de

Sebastian Vettel: "Ich bin mit mir selbst nicht zufrieden". Sebastian Vettel hadert mit dem schwachen Qualifying in Spa: "Die Runde war gut, bis zur letzten Kurve." (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel hadert mit dem schwachen Qualifying in Spa: "Die Runde war gut, bis zur letzten Kurve." (Quelle: dpa)

Aus Spa-Francorchamps berichtet Patrick Rutishauser

"Immer", antwortete Sebastian Vettel auf die Frage, ob sein Ziel für das Rennen in Belgien (Sonntag, ab 13.45 ihr im t-online.de Live-Ticker) das Podium sei. Angesichts des "enttäuschenden" Qualifyings erscheint das optimistisch, aber nicht unmöglich.

Ausgerechnet beim Jubiläums-Wochenende lief es für Ferrari desaströs. Beim 900. Grand Prix der Scuderia und Vettels 150. sprang im Qualifying nur Platz neun heraus. "Ich bin mit mir selbst nicht zufrieden", sagte der 28-Jährige. 

Vettel: ”Ich habe einen Fehler gemacht”

Das Aus von Teamkollege Kimi Räikkönen im zweiten Abschnitt des Qualifyings machte die Enttäuschung beim italienischen Rennstall perfekt. Der Ferrari des Finnen blieb auf der Strecke liegen. Nur Platz 14 steht für ihn zu Buche. "Irgendwas ist gebrochen", funkte er vom Auto aus.

Für Vettel wäre nach eigener Aussage Platz drei möglich gewesen. Aber die letzte Runde habe er in den Sand gesetzt. "Die Runde war gut, bis zur letzten Kurve. Da habe ich einen Fehler gemacht", gab er zu. "Dadurch ist es nicht Platz drei, sondern nur Rang neun geworden."

Damit deutete Vettel aber gleichzeitig an, dass er daran glaubt, nach den Silberpfeilen der Schnellste zu sein: "Ich bin zuversichtlich für morgen. Wir sind schneller als die Autos vor uns und hier ist Überholen möglich."

Bereits einen Platz gewonnen

"Zudem ist Regen vorhergesagt, auch wenn ich nicht weiß, wann der kommt." Und ob er überhaupt kommt. Am Morgen soll es noch sonnig sein, gegen Mittag soll es sich zuziehen und erst am Nachmittag regnen. Möglicherweise aber erst nach dem Rennen.

Dass im Ferrari mehr drin steckt, zeigen auch die Rundenzeiten. Der letzte Umlauf war langsamer als Vettels Runde im zweiten Abschnitt des Qualifyings. Und im Rennen ist Ferrari gewöhnlich stärker als auf einer Runde. Außerdem gewann Vettel aufgrund der Strafversetzung von Romain Grosjean bereits einen Platz in der Startaufstellung. Die Aufholjagd hat also schon begonnen.

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