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Moderner Fünfkampf - Medaillensatz komplett: Schöneborns wohlverdiente Pause

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Moderner Fünfkampf  

Medaillensatz komplett: Schöneborns wohlverdiente Pause

24.08.2015, 11:56 Uhr | dpa

Moderner Fünfkampf - Medaillensatz komplett: Schöneborns wohlverdiente Pause. Lena Schöneborn holte EM-Bronze.

Lena Schöneborn holte EM-Bronze. Foto: Rainer Jensen. (Quelle: dpa)

Bath (dpa) - Für Lena Schöneborn muss es nicht immer Gold sein. Die Weltmeisterin im Modernen Fünfkampf beendete ihre überragende Saison mit Rang drei bei den Europameisterschaften in Bath.

"Gold, Silber, Bronze - der Medaillensatz ist komplett", kommentierte die 29 Jahre alte Berlinerin durchaus zufrieden ihr Abschneiden bei der letzten internationalen Prüfung des Jahres.

"Es kann nicht immer so perfekt laufen wie bei der Heim-WM in Berlin. Lena hat sich mit einem bravourösen Endspurt die Einzel-Medaille erkämpft. Das war hervorragend", erklärte Bundestrainerin Kim Raisner. Ihre Vorzeigeathletin führte das Frauen-Trio mit der Überraschungs-Sechsten im Einzel Janine Kohlmann (Potsdam) und Annika Schleu (Berlin/28.) zudem auf Platz zwei in der Teamwertung. Zuvor hatte das Duo Schöneborn/Schleu bereits EM-Gold in der Staffel geholt.

"Jetzt beginnt für Lena eine wohlverdiente Pause. Vielleicht werden wir im November noch ein Höhentrainingslager mit Blick auf Olympia 2016 beziehen", sagte Raisner. In Rio möchte Peking-Olympiasiegerin Schöneborn ihre zweite olympische Medaille gewinnen. "Die Fechtform wird entscheidend sein", erklärte die routinierte Mehrkämpferin, die weiterhin für ihren Heimatverein SSF Bonn startet.

Der Wettkampf im englischen Badeort Bath bestätigte diese Einschätzung. Schöneborn kam auf der Planche schwer in Gang kund musste mit einer Bilanz von 21 Siegen und 12 Niederlagen zufrieden sein. Kohlmann absolvierte das beste Fechten ihrer Karriere. Das sensationelle 24:9-Ergebnis legte den Grundstein für Platz sechs im Endklassement. Damit löste die 24-Jährige das zweite Olympia-Ticket für den Deutschen Verband für Modernen Fünfkampf (DVMF).

Die Frauen haben ihr Olympia-Kontingent ausgeschöpft. In Rio dürfen maximal zwei Aktive pro Land starten. Bei den DVMF-Männern sieht das anders aus. Das verjüngte Team von Bundestrainer Christian Sandow konnte die Chance in Bath nicht nutzen. Matthias Sandten (Bonn/17 und die beiden Bonner Patrick Dogue (19.) und Fabian Liebig (34.) können sich aber noch über die Weltrangliste oder mit einem Top-Ergebnis bei der WM 2016 in Moskau für Olympia qualifizieren.

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