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Formel 1: Pirelli weist die Schuld im Reifenstreit von sich

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Nach Vettel-Kritik  

Pirelli gibt Ferrari die Schuld

24.08.2015, 17:06 Uhr | sid

Formel 1: Pirelli weist die Schuld im Reifenstreit von sich. Sebastian Vettel fährt seinen Ferrari von der Piste in Spa. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel fährt seinen Ferrari von der Piste in Spa. (Quelle: Reuters)

Der Streit zwischen Sebastian Vettel und dem Reifenhersteller Pirelli geht in die nächste Runde. Nach der heftigen Kritik des Ferrari-Piloten aufgrund der geplatzten Reifen in Spa hat der Ausrüster nun die Schuld von sich gewiesen und einen unsachgemäßen Umgang des Ferrari-Teams mit den Pneus nahegelegt.

Schon im November 2013 habe Pirelli gefordert, für jeden Reifensatz eine maximale Rundenzahl festzuschreiben, teilte das Unternehmen mit: "Diese Forderung wurde zurückgewiesen."

Mit zu wenigen Stopps verpokert

Der Antrag sah demnach eine Maximaldistanz vor, die für die härteren Reifen 50 Prozent der Renndistanz entspricht, für die weichen Reifen waren 30 Prozent vorgesehen. "Wären diese Bedingungen in Spa angewendet worden, wäre die Nutzung der Medium-Reifen auf 22 Runden beschränkt gewesen", teilte Pirelli mit.

Paul Hembery, Chef des Reifenherstellers, sieht sein Unternehmen ohnehin in einer Zwickmühle. "Die Ingenieure pushen die Autos an immer schmalere Limits - zu Lasten der Reifen. Einmal sind den Fahrern die Reifen zu hart, dann zu weich. Dia FIA hängt dazwischen. Wir sind immer die Dummen", sagte der 49-Jährige.

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Vettel hatte sich nach einem schwachen Qualifying und dem Start von Rang acht an einer Ein-Stopp-Strategie versucht, Pirelli hatte zuvor zwei oder drei Stopps empfohlen. In der vorletzten Runde platzte der rechte Hinterreifen an Vettels Ferrari, der auf diesem Satz 28 Runden absolviert hatte. "Die Ansage von Pirelli war, dass der Reifen 40 Runden lang hält, und wir hatten glaube ich knapp 30 drauf", sagte Vettel, der zum Zeitpunkt des Schadens auf Rang drei lag, bei RTL.

Für 40 Runden gebe Pirelli keine Garantie

Hembery widersprach. Man habe zwar angedeutet, dass die Reifen grundsätzlich bis zu 40 Runden halten könnten, dies sei jedoch keine Garantie: "Es hängt vom Auto ab, von den Rennbedingungen, von der Rennsituation. Die anderen Teams haben es ganz anders gemacht, mit zwei oder drei Stopps. Das zeigt, was der Großteil dachte."

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