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Darmstadt 98 zeigt Bayer Leverkusen die Grenzen auf

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Spielbericht  

Starke Darmstädter zeigen Bayer die Grenzen auf

12.09.2015, 17:27 Uhr | sid

Darmstadt 98 zeigt Bayer Leverkusen die Grenzen auf. Leverkusens Hakan Calhanoglu (li.) verliert das Kopfballduell gegen Peter Niemeyer von Darmstadt 98. (Quelle: Reuters)

Leverkusens Hakan Calhanoglu (li.) verliert das Kopfballduell gegen Peter Niemeyer von Darmstadt 98. (Quelle: Reuters)

Bayer Leverkusen hat bei der Bundesliga-Premiere des mexikanischen Nationalhelden Javier "Chicharito" Hernandez gegen den SV Darmstadt 98 ein böse Überraschung erlebt. Vier Tage vor dem Saison-Auftakt in der Champions League gegen BATE Borissow unterlag die Werkself dem starken Aufsteiger 0:1 (0:1) und kassierte damit nach dem 0:3 bei Bayern München die zweite Niederlage in Folge.

Darmstadt feierte dagegen seinen ersten Saisonsieg und bleibt nach zuvor drei Unentschieden auch nach dem vierten Spieltag ungeschlagen. Den ersten Bundesligasieg der Südhessen seit dem 15. Mai 1982 (2:0 beim MSV Duisburg) machte Aytac Sulu bereits in der achten Minute perfekt.

Sulu macht's mit Köpfchen

Bayer-Coach Roger Schmidt hatte seine beiden prominenten Zugänge Hernandez und Kevin Kampl zunächst auf der Bank gelassen und durchweg auf vertraute Kräfte gesetzt. Für den zu Tottenham Hotspur gewechselten Südkoreaner Heung-Min Son spielte Julian Brandt von Beginn im offensiven Mittelfeld.

Die Gäste traten vor 29.396 Zuschauern von Beginn an selbstbewusst auf und nutzen ihre erste gute Möglichkeit zum Tor. Nach einem präzisen Freistoß von Konstantin Rausch setzte sich Sulu am Fünfmeterraum gegen zwei Mann durch und erzielte per Kopf seinen ersten Bundesligatreffer. Bayer-Torwart Bernd Leno, der wenig später gegen Rausch einen zweiten Gegentreffer gerade noch verhindern konnte, war chancenlos.

Darmstädter Riegel hält

In der Folgezeit wurde Bayer zwar stärker, biss sich an der gut gestaffelten Defensive der Darmstädter aber die Zähne aus. Leverkusens Kreativkräfte Hakan Calhanoglu und Karim Bellarabi fanden keine Mittel, den massiven SV-Abwehrblock auszuhebeln. Kießling stand zudem im Zentrum auf verlorenem Posten.

Wendell und Bellarabi hatten nach einer guten halben Stunde zwar jeweils gute Einschussgelegenheiten, aber unter dem Strich ging von einer viel zu zaghaften Bayer-Elf nur wenig Gefahr aus. Kurz vor der Pause wurde es für die Gäste noch einmal eng, aber mit Mann und Maus verteidigten sie den Vorsprung in die Kabine. 5:1 Ecken sprachen zwar für Bayer, aber selbst aus diesen Standards entstand keine Gefahr für das Darmstädter Tor.

Bayers Star-Joker ohne Wirkung

Nach der Pause wurde Leverkusen angriffslustiger und erhöhte den Druck. Bellarabi und Kießling hatten in den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte jeweils eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, ehe auch Freistoßkünstler Calhanoglu in der 55. Minute aus 18 Metern Maß nahm, aber verzog.

In der 58. Minute wechselte Schmidt dann Hernandez und Kampl für die schwachen Calhanoglu und Christoph Kramer ein, was aber nicht viel am recht uninspirierten Bayer-Auftritt änderte. Darmstadt verlegte sich nur noch auf vereinzelte Konter und hielt Bayer so bis zum Ende in Schach.

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