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Judo: Vier deutsche Medaillen bei Judo-WM , aber keinen Titel

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Judo  

Vier deutsche Medaillen bei Judo-WM , aber keinen Titel

30.08.2015, 15:08 Uhr | dpa

Judo: Vier deutsche Medaillen bei Judo-WM , aber keinen Titel. Karl-Richard Frey unterlag seinem Gegner im Finale nur knapp.

Karl-Richard Frey unterlag seinem Gegner im Finale nur knapp. Foto: Maxim Shipenkov. (Quelle: dpa)

Astana (dpa) - Aus den Hoffnungen auf den ersten WM-Einzeltitel für die deutschen Judoka seit zwölf Jahren wurde nichts, dennoch konnte sich die Bilanz absolut sehen lassen.

Mit vier Medaillen holten die Mattenstrategen bei den Weltmeisterschaften im kasachischen Astana sogar zwei Plaketten mehr als von Verbandschef Peter Frese im Vorfeld erhofft. "Wir können mit dieser Bilanz sehr zufrieden sein, wir haben gut was erreicht", kommentierte der Chef des Deutschen Judo-Bundes am Sonntag mit Blick auf einmal Silber und dreimal Bronze.

Für Karl-Richard Frey war in der Klasse bis 100 Kilogramm sogar Gold drin, erst im Finale unterlag der 24-Jährige dem Japaner Ryunosuke Haga. "Ich war so nah dran, den Titel zu gewinnen. Aber ich habe nicht den richtigen Weg gefunden, ihn zu werfen", sagte der Leverkusener, der sich am Samstag zuvor souverän durch die ersten Runden gekämpft und danach auch den Tschechen Lukas Krpalek im Halbfinale ausgeschaltet hatte. Erst im Kampf um Gold fehlten Frey ein paar Prozentpunkte - für Frese nicht tragisch. "Lieber bei der WM Zweiter und dann bei Olympia ganz oben", sagte er. Den letzten deutschen WM-Einzeltitel hatte Florian Wanner 2003 gewonnen.

Bronze gewann in derselben Kategorie der Olympia-Dritte Dimitri Peters, hinzu kamen dritte Plätze für Luise Malzahn (Klasse bis 78 Kilogramm) sowie das deutsche Frauenteam im Mannschaftswettbewerb. Angesichts der mageren Ausbeute vor einem Jahr bei den Titelkämpfen im russischen Tscheljabinsk mit nur einer Einzelmedaille eine klare Steigerung. Frese zeigte sich vor allem begeistert von Frey und Peters: "Sie haben mich beide sehr positiv überrascht. Ich würde dem anderen Unrecht tun, wenn ich einen von beiden herausheben würde."

Schwergewichtler André Breitbarth mühte sich erfolgreich durch die Trostrunde und schrammte als Fünfter nur knapp am Podest vorbei. Siebte Plätze erkämpften sich am Wochenende Sven Heinle in der Klasse über 100 Kilogramm und die EM-Dritte von 2014, Franziska Konitz, in der Klasse über 78 Kilogramm. "Insbesondere die Männer waren ganz stark. Von den neun Startern haben es sieben in die Top Sieben geschafft", lobte Sportdirektor Mark Borchert. Im Teamwettbewerb musste sich die Herren-Equipe mit Rang fünf begnügen.

Astana war der Saisonhöhepunkt der Judoka - der Fokus ist aber längst auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro ausgerichtet. Die besten Acht des Klassements bekommen verheißungsvolle Setzplätze, schlechter Platzierten drohen schwere Gegner schon früh im Wettkampf. Mit ihren überzeugenden Auftritten in Kasachstan sind Frey, Peters & Co. also bereits in Vorleistung für das Brasilien-Highlight gegangen.

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