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Formel 1: Deshalb platzte Vettels Reifen beim Rennen in Spa

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Streit mit Pirelli beigelegt  

Deshalb platzte Vettels Reifen beim Rennen in Spa

03.09.2015, 18:19 Uhr | t-online.de, sid

Formel 1: Deshalb platzte Vettels Reifen beim Rennen in Spa. Nicht mehr viel übrig war von Sebastian Vettels rechtem Hinterreifen beim Rennen in Belgien.  (Quelle: xpb)

Nicht mehr viel übrig war von Sebastian Vettels rechtem Hinterreifen beim Rennen in Belgien. (Quelle: xpb)

Der Reifenplatzer von Sebastian Vettel beim Grand Prix in Belgien hat für mächtig Wirbel gesorgt. Ein heftiger Streit zwischen dem Ferrari-Piloten und Reifenhersteller Pirelli war die Folge. Kurz vor dem Heimrennen in Monza (Sonntag, ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gibt es nun Aufklärung.

Die Kombination aus den außergewöhnlich vielen Runden und den Trümmerteilen habe letztlich für den Platzer des Reifens gesorgt, teilte die FIA mit. Die Lauffläche von Vettels Reifen hätte zum Zeitpunkt des Schadens nur noch 30 Prozent ihrer Dicke gehabt und wäre damit besonders anfällig für Schäden auch durch kleine Teile gewesen.

"Trotzdem dürfen solche Reifenplatzer nicht einfach so aus heiterem Himmel passieren", sagte Vettel auf der PK in Italien, ohne damit einen neuen Verbalangriff starten zu wollen. "Es ist vieles geschrieben worden, was so nicht stimmte. Ich denke, es war ziemlich klar, was ich gesagt habe", sagte der 28-Jährige. Das Wichtigste sei, "dass wir uns den Vorfall sehr genau angeschaut haben. Pirelli hat uns dabei unterstützt und war sehr offen in den Diskussionen".

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Vettel hat erst getobt, jetzt gelobt

In Spa hatte das noch ein bisschen anders geklungen. "Da fühlt man sich verarscht", hatte Vettel getobt: "Ich muss aufpassen, was ich sage. Wenn das 200 Meter früher passiert, knall' ich mit 300 Stundenkilometer in die Wand. Es muss mal gesagt werden: Die Qualität der Reifen ist miserabel, das geht jetzt schon seit Jahren so, das kann nicht sein. Ich weiß nicht, worauf wir warten."

In Monza zeigte sich Vettel dagegen zufrieden mit dem Job, den Pirelli im Anschluss an den Vorfall gemacht hatte. "Ich habe viel mitgekriegt, was nach dem Rennen gemacht wurde. Es war sehr professionell, sehr ernst. Aber es gibt immer noch Raum, die Autos noch sicherer zu machen", sagte Vettel und betonte: "Wir müssen daraus lernen."

Pirelli sieht kein "strukturelles Problem"

Pirelli hatte zuvor jegliche Schuld von sich gewiesen. "Es gab keine strukturellen Probleme in Spa", verkündeten die Italiener in Monza. Pirelli verzichtete beim Heimspiel auf eine Pressekonferenz und gab ebenso wie der Weltverband FIA nur ein schriftliches Statement heraus. Darin hieß es, dass vor allem die dreckige Strecke und die vielen Trümmerteile für die letztlich zahlreich festgestellten Schäden an den Reifen verantwortlich gewesen seien.

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