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Ruder-WM: Deutschland-Achter holt die Silbermedaille

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Ruder-WM  

Deutschland-Achter holt die Silbermedaille

06.09.2015, 16:19 Uhr | sid

Ruder-WM: Deutschland-Achter holt die Silbermedaille. Der deutsche Achter in Aktion. (Quelle: dpa)

Der deutsche Achter in Aktion. (Quelle: dpa)

Der Deutschland-Achter hat zum dritten Mal in Folge den WM-Titel verpasst. "Man ist erst einmal frustriert. Wenn der Abstand so knapp ist, ist das ärgerlich", sagte ein enttäuschter Trainer Ralf Holtmeyer nach dem packenden Finale auf dem Lac d'Aiguebelette. Nach 2000 Metern lag das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) nur 0,18 Sekunden hinter Großbritannien. Es war die dritte WM-Silbermedaille in Folge hinter den bärenstarken Briten.

Auch die aufmunternden Worte von IOC-Präsident Thomas Bach konnten die Besatzung des deutschen Flaggschiffs nicht trösten. "Es war ein Herzschlagfinale. Zwischen den beiden Booten geht es ja immer heiß her. Ich habe versucht, sie ein bisschen aufzubauen", sagte Bach nach dem würdigen WM-Abschluss in den französischen Alpen.

"Dann müssen wir sie halt nächstes Jahr schlagen"

Olympisches Gold bleibt das Ziel des Deutschland-Achters. "Dann müssen wir sie halt nächstes Jahr schlagen", meinte Holtmeyer. Die Crew um Schlagmann Hannes Ocik gratulierte den Briten fair zum Sieg. "Sie sind eine Top-Mannschaft. Wir wollten sie auf den mittleren 1000 Metern nicht wegfahren lassen, das ist uns nicht gelungen", sagte London-Olympiasieger Eric Johannesen.

Nach einem guten Start verlor der Deutschland-Achter nach 500 Metern immer weiter an Boden, bei 1500 Metern war der Europameister sogar nur Dritter. Mit einem fantastischen Schlussspurt machte das deutsche Paradeboot zwar Meter um Meter gut, doch am Ende reichte es nicht mehr ganz. "Wir haben kein Abo auf den Sieg. Großbritannien ist die stärkste Rudernation der Welt. Wir haben ein herausragendes Rennen abgeliefert, aber wir sind ein bisschen frustriert", sagte Steuermann Martin Sauer

Dritter wurden die Niederlande. Im letzten WM-Rennen qualifizierte sich der DRV-Achter als insgesamt neuntes deutsches Boot für die Olympischen Spiele 2016 in Rio.

Bilanz aufgebessert

Die Silbermedaille des Achters im letzten WM-Rennen besserte die DRV-Gesamtbilanz weiter auf. Mit einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze fiel die Ausbeute in den 14 olympischen Klassen ähnlich aus wie vor einem Jahr in Amsterdam (1-1-1). Für den einzigen WM-Triumph hatte der Männer-Doppelvierer am Samstag gesorgt. Silber ging an den Frauen-Doppelvierer, Bronze an den Frauen-Doppelzweier. «Wir sind auf gutem Kurs, müssen im kommenden Jahr aber noch etwas zulegen» kommentierte DRV-Präsident Siegfried Kaidel.

Nicht ganz im Soll lag die Flotte bei der Anzahl der Quotenplätzen für Rio 2016. Neun Teams buchten die Olympia-Tickets, immerhin fünf Boote müssen in die Nachqualifikation Ende Mai 2016 in Luzern.

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