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Darmstadt 98 feiert den ersten Sieg in der Bundesliga seit 1982

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Erster Darmstädter Bundesliga-Sieg seit Mai 1982  

"Macht Spaß, wenn der Gegner die Nerven verliert"

13.09.2015, 07:37 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Darmstadt 98 feiert den ersten Sieg in der Bundesliga seit 1982 . Diesmal eingewechselt, aber beim Feiern voll dabei: Marco Sailer.  (Quelle: Reuters)

Diesmal eingewechselt, aber beim Feiern voll dabei: Marco Sailer. (Quelle: Reuters)

Der erste Bundesliga-Sieg des SV Darmstadt 98 nach über 33 Jahren ist da. Konkret seit dem 15. Mai 1982, damals trafen Guido Stetter und Helmut Vorreiter zum 2:0 beim MSV Duisburg. Nun traf Aytac Sulu zum 1:0 bei Bayer Leverkusen, einem Champions-League-Teilnehmer. Nach zuvor drei Unentschieden in den ersten drei Spielen schafften die Lilien eine Sensation.

"Wir sind stolz, dass wir mit Darmstadt den ersten Sieg seit 33 Jahren feiern können", sagte Trainer Dirk Schuster.

Damit gibt es nach vier Spieltagen eine Reihe, die sich auf den ersten Blick merkwürdig liest: Borussia Dortmund, FC Bayern München, VfL Wolfsburg - die Top-3 der Tabelle - und eben Darmstadt 98. Aber die Zahlen lügen nicht: Nur diese vier Teams sind noch ungeschlagen. "Sechs Punkte nach vier Spielen fühlen sich gut an", sagte Torschütze Sulu.

Zu Anfang mutig nach vorn

"Wir wollten uns nicht einmauern und haben von Beginn an mutig nach vorne gespielt", beschrieb Schuster nach Abpfiff die Taktik. Besser hätte sie nicht umgesetzt werden können: Freistoß Konstantin Rausch, Kopfball Sulu, Tor in der achten Minute.

Danach machte der Aufsteiger das, was Leverkusens Trainer Roger Schmidt später "sehr clever" nannte. Hinten gut stehen und auf gelegentliche Konter lauern. Was auch sonst? "Es war doch klar, dass wir mit Mann und Maus verteidigen. Wir haben hier gegen eine Millionen-Truppe gespielt", sagte Mittelfeldspieler Peter Niemeyer.

Bayer fällt nichts ein

Bayers kreative Abteilung um Edeltechniker Hakan Calhanoglu fand dagegen kaum Mittel. "Sicherlich haben wir ein paar Chancen kreiert, aber mit zunehmender Spieldauer hat uns Darmstadt den Zahn gezogen und wir haben die Nerven verloren", gestand Schmidt ein. Eine Tatsache, die beim Gegner für diebische Freude sorgte: "Es macht Spaß, wenn der Gegner die Nerven verliert und ihm nichts mehr einfällt", sagte der diesmal spät eingewechselte Marco Sailer.

Am kommenden Samstag kommt es nun zum Duell der krassen Gegensätze am altehrwürdigen Böllenfalltor: Die Bayern kommen. Sulu rückte die Verhältnisse schon einmal vorsorglich zurecht: "Bayern muss sich jetzt nicht auf uns einstellen, sondern wir auf das beste Team der Welt."

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