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Werder Bremen: Fans und Spieler feiern Claudio Pizarro

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Traumeinstand für Edeljoker  

Fans und Spieler feiern Rückkehrer Pizarro

14.09.2015, 09:44 Uhr | dpa

Werder Bremen: Fans und Spieler feiern Claudio Pizarro. Claudio Pizarro (li.) bejubelt seine Torvorlage für Anthony Ujah. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Claudio Pizarro (li.) bejubelt seine Torvorlage für Anthony Ujah. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Spätestens zehn Minuten nach Claudio Pizarros Einwechslung stand Werder Bremen Kopf. Angesichts der Vorlage ihres Rückkehrers zur 2:1-Führung durch Anthony Ujah feierten Fans und Mitspieler den peruanischen Stürmer gleichermaßen. "Pizaaarroooo" schallte es lautstark von den Rängen, weil der 36-Jährige den Bremern bei seinem Kurz-Comeback zum 3:1 (1:0)-Sieg gegen 1899 Hoffenheim verhalf.

"Dann kam Piza, legt das Tor auf - und so stehen wir überglücklich mit drei Punkten da", schwärmte Doppel-Torschütze Zlatko Junuzovic.

"Ich wollte selbst schießen, konnte aber nicht", beschrieb Pizarro später beim TV-Sender Sky grinsend die Situation vor dem entscheidenden Treffer. "Deshalb der Pass zu Tony, das hat er dann super gemacht." Der starke österreichische Nationalspieler Junuzovic, der die Gäste in der 44. Minute auch in Führung gebracht hatte, setzte dann noch den Schlusspunkt (90.+3).

Eichin schwärmt vom Neuzugang

"Was Claudio wert sein kann, hat man eindrucksvoll gesehen", sagte Werder-Manager Thomas Eichin. "Wenn ich vorher aufgeschrieben hätte, was ich mir gewünscht hätte für dieses Spiel, dann hätte ich es genauso geschrieben." Trainer Viktor Skripnik konstatierte: "So einen Typen zu haben, kann helfen."

Pizarro - mit 176 Treffern erfolgreichster ausländischer Torschütze der Bundesliga - musste zunächst wie erwartet auf der Bank Platz nehmen. Erst am Dienstag war er ins Training eingestiegen. "Wir müssen so weiter kämpfen wie heute, dann können wir noch viel erreichen", sagte Pizarro und verriet: "Ich habe gedacht, ich spiele ein bisschen länger."

"Mehr Wille zeigen"

Für Hoffenheim war die Partie gegen den Angstgegner Werder wieder einmal ein böses Erwachen: Vor zwei Jahren führte die TSG mit 2:0 und 4:2 und musste noch ein 4:4 hinnehmen. Nur eines der vergangenen 14 Duelle gegen Bremen konnten die Kraichgauer für sich entscheiden.

"Ich glaube, dass wir einfach zu wenig gemacht haben. Wir müssen in den nächsten Spielen mehr Wille zeigen", sagte Torwart Oliver Baumann nach dem schlechtesten Saisonstart im achten Bundesliga-Jahr. Mit nur einem Punkt nach vier Spieltagen steht Hoffenheim ganz schlecht da. "Momentan kriegen wir brutale Nackenschläge, momentan ist es sehr, sehr schwer", räumte Kapitän Pirmin Schwegler ein. Für Trainer Markus Gisdol war es "schwierig, die richtigen Worte zu finden".

Kopfballtreffer zählt nicht

Ein kleiner Lichtblick war der chilenische Neuzugang Eduardo Vargas, der kurz nach seiner Einwechslung zum 1:1 (49.) ausglich. Dennoch fehlt Nationalspieler Kevin Volland weiterhin ein kongenialer Mitspieler wie der zum FC Liverpool abgewanderte 41-Millionen-Euro-Mann Roberto Firmino. Ex-Nationalstürmer Kevin Kuranyi, weiter ohne Treffer für seinen neuen Arbeitgeber, konnte sich selten in Szene setzen. Der 33-Jährige musste zur Pause raus und könnte sich erstmal aus der Mannschaft gespielt haben.

In der hektischen Schlussphase feierten die Werder-Fans dann Pizarro, der in der 82. Minute erstmals seit 2012 wieder das grüne Trikot auf dem Platz trug. Ein Kopfballtreffer des Peruaners wurde zunächst nicht gegeben, weil er sich aufgestützt hatte. Wenig später legte er für Ujah auf - und ließ Bremen jubeln. "Über Piza", sagte dessen früherer Mitspieler und heutiger Chefcoach Skripnik bei der Pressekonferenz, "kann man ohne Ende erzählen".

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