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Dank Matip und Sané: Müde Schalker schaffen Sprung auf Platz drei

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Spielbericht  

Dank Matip und Sané: Müde Schalker schaffen Sprung auf Platz drei

23.09.2015, 21:57 Uhr | sid

Dank Matip und Sané: Müde Schalker schaffen Sprung auf Platz drei. Eric Maxim Choupo-Moting (re.) ist vor dem Frankfurter Alexandar Ignovski am Ball. (Quelle: dpa)

Eric Maxim Choupo-Moting (re.) ist vor dem Frankfurter Alexandar Ignovski am Ball. (Quelle: dpa)

Mit letzter Kraft hat Schalke 04 den vierten Sieg in elf Tagen und den Sprung auf Platz drei geschafft. Durch späte Treffer von Joel Matip und Leroy Sané bezwangen die Königsblauen Eintracht Frankfurt mit 2:0 (0:0).

Durch den Erfolg zogen die Knappen mit 13 Punkten am VfL Wolfsburg vorbei.

Innenverteidiger Matip verwertete in der 76. Minute einen Eckball von Johannes Geis zum Siegtreffer, in der Nachspielzeit machte der eingewechselte Sané alles klar.

S04 fehlt lange der Schwung

Von Trainer André Breitenreiter gegenüber den Erfolgen gegen Mainz (2:1), in Nikosia (3:0) und in Stuttgart (1:0) deutlich umformiert, fehlte den Gelsenkirchenern lange der Angriffsschwung und der Zug zum Tor. Breitenreiter hatte nach den Belastungen der ersten Englischen Woche die Rotation angeworfen.

Gleich auf vier Positionen veränderte er die Elf, die ihre Erfolgsserie fast ohne Umstellungen verbucht hatte. Für den angeschlagenen Dennis Aogo, Junior Caicara, Franco Di Santo und Sané kamen Sead Kolasinac, Sascha Riether, Marco Höger und Eric Maxim Choupo-Moting ins Team. Auch taktisch variierte der Coach sein 4-4-2-System: Das Mittelfeld spielte in einer Raute mit Max Meyer auf der Zehn.

Seferovic verletzt vom Platz

Die Abwehr der Frankfurter hatte schon nach 80 Sekunden Glück, als Joel Matip nach einer Hereingabe von Kolasinac knapp das Tor verfehlte. Schalke bemühte sich zwar um die Spielkontrolle, trat aber längst nicht so dominant wie vor anderthalb Wochen gegen den FSV Mainz 05 auf. Im Hinterkopf hatten die Königsblauen die Frankfurter Offensivstärke, zu groß sollte das Risiko nicht sein. Veh musste schon nach 26 Minuten Stürmer Haris Seferovic ersetzen, der verletzt ausschied.

Eine Chance für Leon Goretzka (26.) blieb lange die einzige nennenswerte torgefährliche Szene, der letzte Pass war auf beiden Seiten häufig zu ungenau. Auch nach der Pause blieb das Breitenreiter-Team spielbestimmend, es fehlte auf den letzten Metern jedoch die Zielstrebigkeit.

Frankfurt meldete sich noch einmal mit einem Distanzschuss von Makoto Hasebe (62.). Schalke-Torwart Ralf Fährmann war lange beschäftigungslos. Erst als Frankfurt in der Schlussphase drängte, bekam er Arbeit, war aber auf dem Posten.

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