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Rugby-WM 2015: Kann Neuseeland den Titel verteidigen

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Größtes Sportevent des Jahres  

Rugby-WM: England und Co. fordern Neuseeland heraus

17.09.2015, 15:45 Uhr | dpa

Rugby-WM 2015: Kann Neuseeland den Titel verteidigen. Der Brite Chris Robshaw (vorne) in Aktion: England hofft bei der Rugby-WM auf den Titel im eigenen Land. (Quelle: dpa)

Der Brite Chris Robshaw (vorne) in Aktion: England hofft bei der Rugby-WM auf den Titel im eigenen Land. (Quelle: dpa)

Mit einer riesigen Begeisterung fiebert England nach den olympischen Spielen 2012 in London dem nächsten Großereignis entgegen. Die WM im traditionellen 15er-Rugby, die am Freitag mit der Partie der Gastgeber gegen Fidschi beginnt, gilt für viele Beobachter als das weltweit größte Sport-Event des Jahres.

"Wer das sagt, liegt ganz richtig", betonte Manuel Wilhelm. Der Leistungssportreferent des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) verweist auf die sehr hohen Eintrittspreise. Bei Top-Karten für die wichtigsten Spiele sollen auf dem Schwarzmarkt bis zu 3400 Euro geboten werden. Dennoch sind fast alle der rund 2,45 Millionen Tickets verkauft.

Selbst die Premier League sieht alt aus

Die achte Auflage soll die größte Rugby-WM in der Geschichte des Sports werden. Laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young werden bis zu 466.000 Besucher aus dem Ausland erwartet. Der Gesamtertrag soll bis zu 2,2 Milliarden Pfund (knapp drei Milliarden Euro) betragen. Der Kampf um den ovalen Ball verdrängt sogar die Premier League aus den Schlagzeilen. Am Eröffnungstag dürfte es auf dem Platz in Twickenham und in der U-Bahn ein ordentliches Gedränge geben. Mehr als 82.000 Menschen müssen in das Rugby-Stadion transportiert werden.

Die DRV-Auswahl ist zum achten Mal seit 1987 nur Zuschauer. In der Qualifikation scheiterte man an Russland. Getreu dem WM-Motto "Too big to miss" (Zu groß, um es zu verpassen) wollen aber Wilhelm, der aus Südafrika stammende Nationaltrainer Kobus Potgieter und andere deutsche Coaches das Kräftemessen der 20 weltbesten Teams nicht verpassen. Sie werden vor Ort einen Teil der WM-Spiele verfolgen. Das sechswöchige Spektakel endet am 31. Oktober mit dem Finale in Twickenham.

Mehrere Teams haben eine Chance

Die Favoritenrolle von Titelverteidiger Neuseeland ist diesmal nicht so eindeutig wie sonst. "Mit dem Siegertipp Neuseeland kann man sich nicht blamieren. Erfreulicherweise haben wir aber eine Situation ähnlich wie beim Fußball, dass gleich mehrere Teams um den Titel mitspielen können", erklärte Wilhelm. Er schätzt auch Südafrika, Frankreich und England als sehr stark ein: "Die Wetterbedingungen spielen eine wichtige Rolle."

Die 20 Mannschaften sind in vier Fünfer-Gruppen eingeteilt, aus denen sich jeweils zwei Teams für das Viertelfinale qualifizieren. Die Zusammensetzung der Gruppe A mit den Ex-Weltmeistern England und Australien, den bärenstarken Fidschi, Co-Gastgeber Wales und Uruguay sorgte im Vorfeld für reichlich Diskussionsstoff.

"Die WM-Setzliste bildet den Leistungsstand von 2012 ab. Der Weltverband ist darüber auch nicht glücklich und plant Änderungen für die Zukunft", erläuterte Wilhelm das Problem mit vier Top-Teams in einer Gruppe. "Wenn wir uns qualifiziert hätten, wären wir an die Stelle der armen Urus gerückt", fügte er hinzu.

Deutsche Mannschaft hofft auf WM 2019

Die DRV-Mannschaft will bei der WM 2019 in Japan einen neuen Anlauf starten, muss dabei aber ohne Förderungsmittel des Bundes auskommen. Die öffentlichen Gelder fließen seit einigen Jahren in das Siebener-Rugby, das 2016 in Rio eine olympische Premiere feiert. In den sechs WM-Wochen steht aber die traditionelle Variante im Fokus. Die deutschen Fans können 26 WM-Spiele beim TV-Sender Eurosport verfolgen, darunter das brisante Eröffnungsmatch und das Finale.

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