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TSG 1899 Hoffenheim: Markus Gisdol nach Fehlstart unter Druck

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"Zeigen, wer Eier in der Hose hat"  

Gisdol nach Hoffenheims Fehlstart unter Druck

19.09.2015, 14:52 Uhr | dpa, sid

TSG 1899 Hoffenheim: Markus Gisdol nach Fehlstart unter Druck. Markus Gisdol kassierte mit 1899 in Mainz die vierte Punktspiel-Pleite. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Markus Gisdol kassierte mit 1899 in Mainz die vierte Punktspiel-Pleite. (Quelle: Jan Hübner/imago)

Kein Selbstvertrauen, kein Mut, keine Ideen: 1899 Hoffenheim steckt in einer tiefen Schaffenskrise. Das 1:3 (1:1) beim FSV Mainz 05 verschärft die Lage beim Kraichgau-Klub weiter. "Jetzt wird sich zeigen, wer Eier in der Hose hat", sagte Kapitän Pirmin Schwegler nach dem schlechtesten Saisonstart mit nur einem Punkt aus fünf Begegnungen.

Die Last sei schwer zu tragen, klagte der Schweizer. "Wir müssen jede Woche Erklärungen suchen. Das ist extrem schwierig. Wir müssen das wieder aufarbeiten und von Neuem beginnen."

Dafür muss das richtige Erste-Hilfe-Paket gefunden werden. Markus Gisdol hat es bisher nicht gefunden. "Die Situation ist für alle ungewohnt. Uns fehlen Ergebnisse und Selbstvertrauen. Das können wir nur durch harte Arbeit wieder bekommen. Wir haben keine Zeit, Trübsal zu blasen", lautet die Marschroute des 1899-Trainers.

Gisdol sitzt vorerst fest im Sattel

Der 46-Jährige steht als schwächstes Glied unter Druck. In den Partien gegen Borussia Dortmund (am Mittwoch ab 20.15 Uhr t-online.de Live-Ticker) und beim FC Augsburg könnte es auch um seinen Arbeitsplatz gehen. "Um meinen Job mache ich mir keine Gedanken, über den entscheiden andere", sagte er. Er weiß, dass er als einstiger Retter großen Kredit bei Boss Dietmar Hopp besitzt.

Andere Trainer müssten bei einer solch desaströsen Bilanz gewaltig um ihren Arbeitsplatz bangen. Schließlich hat die TSG als einziger Erstligist noch kein Pflichtspiel in dieser Saison gewonnen. Dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal beim Zweitligisten 1860 München folgten vier Niederlagen und nur ein Remis in der Liga. So schlecht stand der Klub zu diesem Zeitpunkt einer Spielzeit noch nie da.

Umbruch ist nicht gelungen

Warum die Spieler, die sich nach dem Schlusspfiff in Mainz den wütenden Anhängern erklären mussten (Volland: "Ich wäre auch sauer als Fan"), ins Grübeln gekommen sind, liegt auf der Hand. Alle Beteiligten bei der TSG wurden trotz des großen personellen Umbruchs im Sommer von dem kapitalen Fehlstart völlig überrascht.

Das gestand Gisdol, dessen Team die Abgänge von Roberto Firmino, Andreas Beck, Anthony Modeste und Co. bisher nicht kompensieren konnte, unumwunden ein. "Das ist keine einfache Situation für uns, weil wir nicht mit diesem Ergebnis nach fünf Spieltagen gerechnet haben", äußerte der Coach. Die Integration der Neuzugänge um Kevin Kuranyi ist noch nicht gelungen.

Vage Hoffnung auf ein "Ausrufezeichen" gegen Dortmund

So bleiben dem Trainer wie den Spielern derzeit auch nur die üblichen Durchhalteparolen. "Das ist definitiv beunruhigend. Und Dortmund wird natürlich nicht leicht", sagte Volland: "Aber wir werden uns alle zerreißen, um gemeinsam da rauszukommen. Wir brauchen schnellstmöglich ein Erfolgserlebnis."

Dass dieser Plan ausgerechnet gegen den BVB umgesetzt werden kann, erscheint mehr als fraglich. Schwegler gibt sich dennoch dieser vagen Hoffnung hin. "Dortmund ist natürlich ein Riesenbrett. Aber vielleicht können wir ein Ausrufezeichen setzen und richtig in die Saison starten", sagte der Kapitän.

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