Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Vettel deklassiert die Silberfpeile in Singapur

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Meilenstein: erste Ferrari-Pole  

Vettel deklassiert die Silberfpeile in Singapur

19.09.2015, 16:20 Uhr | t-online.de

Vettel deklassiert die Silberfpeile in Singapur. Der Finger zeigts an: Sebastian Vettel startet im Rennen von Position eins. (Quelle: AP/dpa)

Der Finger zeigts an: Sebastian Vettel startet im Rennen von Position eins. (Quelle: AP/dpa)

Sebastian Vettel hat beim Nacht-Grand-Prix ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Der 29-Jährige raste im Qualfiying in Singapur auf die Pole Position und startet zum ersten Mal im Ferrari von ganz vorne. Für Mercedes gab es ebenfalls eine Premiere: Noch nie in der Hybrid-Ära hatte das Team ein Qualifying verloren. "Unglaublich", sagte Vettel grinsend in der Pressekonferenz. "Das Auto hat sich fantastisch angefühlt."

Neben Vettel in der Startaufstellung wird Daniel Ricciardo stehen. Damit mussten die Silberpfeile auch Red Bull den Vortritt lassen. Dritter wurde Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari, Vierter Red-Bull-Pilot Daniil Kvyat. Lewis Hamilton musste sich mit Platz fünf begnügen, Nico Rosberg kam nur auf Position sechs. Den Leistungseinbruch bezeichnete der Deutsche als "unerklärlich. Wir hatten einfach keinen Grip." "Das ist eine richtige Watschn", gab Mercedes-Motorsportboss Toto Wolff zu.

Auch Ricciardo konnte es kaum glauben. Dass kein Mercedes unter den besten Drei ist, bezeichnete der Australier als "Riesenüberraschung für alle. Ich dachte gestern noch, dass Mercedes vielleicht Spielchen spielt."

Mercedes kann nicht mit der Spitze mithalten

Aufgrund der schwachen Leistungen von Mercedes in den Trainings herrschte vor dem Qualifying große Spannung. Und in Q1 wurden die Sorgenfalten bei den Silbernen tiefer und tiefer. Mit den gleichen Reifen war Rosberg 1,5 Sekunden langsamer als Vettel. Allein Red Bull konnte die Zeiten von Ferrari mitgehen. So schwach hatte man Mercedes seit anderthalb Jahren nicht gesehen. Die Bestzeit im ersten Durchgang setzte Daniil Kvyat.

Feierabend nach Q1 hatten die beiden Manor-Marussias (Rossi 20., Stevens 19.), die beiden Sauber (Ericsson 17., Nasr 16.) und Pastor Maldonado im Lotus (18.).

Sainz zerstört die letzten Runden in Q2

Der zweite Durchgang  bestätigte den Eindruck, dass Mercedes in Singapur nicht auf der Höhe ist. Dieses Mal hatte das Team fast eine Sekunde Rückstand auf Vettel an der Spitze.

Kurz vor Ende des Durchgangs warf Carlos Sainz nicht nur sein Qualifying weg, sondern zerstörte auch die letzten Runden der Konkurrenten. Denn der Spanier touchierte mit seinem Toro Rosso die Streckenmauer und verteilte seinen Frontflügel auf der Ideallinie. Gelbe Flaggen machten weitere schnelle Runden unmöglich. Neben Sainz (14.) verpassten Jenson Button (15.), Sergio Perez  (13.), Fernando Alonso (12.) und Nico Hülkenberg die Qualifikation für den finalen Durchgang. Dass der beste Mercedes auf Platz sieben rangierte, wirkte fast unreal angesichts der gewohnten Dominanz des Teams.

Auch in Q3 konnte sich Mercedes nicht steigern. Red Bull und Ferrari machten die Pole Position unter sich aus. Am Ende war Vettel 1,5 Sekunden schneller als Hamilton und stellte den Ferrari zum ersten Mal seit 61 Rennen wieder ganz vorne in die Startaufstellung. Für Mercedes ist das Qualifying eine herbe Niederlage.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal