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Nico Hülkenberg fühlt sich nach Crash zu Unrecht bestraft

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"Was hätte ich machen sollen?"  

Hülkenberg fühlt sich nach Crash zu Unrecht bestraft

20.09.2015, 19:51 Uhr | t-online.de, dpa

Nico Hülkenberg fühlt sich nach Crash zu Unrecht bestraft. Nico Hülkenberg (li.) und Felipe Massa kollidieren in Runde 13 auf dem Marina Bay Circuit. (Quelle: AP/dpa)

Nico Hülkenberg (li.) und Felipe Massa kollidieren in Runde 13 auf dem Marina Bay Circuit. (Quelle: AP/dpa)

Nico Hülkenberg war beim Nachtrennen in Singapur angefressen. Aufgrund einer Kollision mit Felipe Massa war der Force-India-Pilot früh ausgeschieden - seiner Meinung nach unverschuldet. Dass die Rennkommissare ihm die Schuld für den Unfall gaben und ihn bestraften, senkte seine Laune noch weiter. Für das kommende Formel-1-Rennen in Japan kassierte Hülkenberg eine Strafversetzung in der Startaufstellung von drei Plätzen.

"Ich bin auf der Rennlinie und klar vorne. Er trifft mich und beendet mein Rennen", sagte Hülkenberg bei RTL. "Es ist bitter, so früh auszuscheiden. Es ist sehr, sehr bitter und ärgerlich." Die Bestrafung könne er nicht so gut nachvollziehen. Ein Einspruch ist nicht auszuschließen. "Ich werde mit dem Team sprechen, wir werden schauen."

Surer sieht die Schuld bei Massa

Massa war nach einem Reifenwechsel zurück auf die Strecke gekommen und Hülkenberg hatte versucht, in einer Linkskurve auf dem Marina Bay Street Circuit an ihm vorbeizuziehen. Dabei kollidierten die beiden Boliden. Hülkenbergs Force India fuhr über den rechten Vorderreifen des Williams' und wurde auf der gegenüberliegenden Seite der Strecke in die Mauer geschleudert. Der Deutsche war unverletzt geblieben, konnte mit seinem Rennwagen jedoch nicht mehr weiterfahren.

Sky-Experte Marc Surer gab Hülkenberg recht und sah die Schuld bei Massa. Denn der Brasilianer war an der Linie ausgangs der Boxengasse, die den geschützten Bereich begrenzt, hinter Hülkenberg und hätte somit zurückstecken müssen. Dieser Meinung war auch der 28-Jährige. "Ich war vorne, mir gehörte die Kurve. Ich war auf der Rennstrecke, während er gerade aus der Box kam", zitiert ihn "motorsport-total.com. Massa dagegen war der Ansicht, das er auf der Innenseite der Strecke Vorfahrt hatte. So sah es offenbar auch die Rennleitung.

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