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Spielbericht  

Gladbach gelingt weiterer Schritt aus dem Keller

26.09.2015, 17:27 Uhr | sid

Borussia Mönchengladbach gelingt weiterer Schritt aus dem Keller. Gladbachers Raffael (re.) spielt den Ball vor Stuttgarts Toni Sunjic. (Quelle: dpa)

Gladbachers Raffael (re.) spielt den Ball vor Stuttgarts Toni Sunjic. (Quelle: dpa)

Der Rücktritt von Trainer Lucien Favre hat bei Borussia Mönchengladbach offensichtlich eine Blockade gelöst. Nach dem ersten Befreiungsschlag gegen den FC Augsburg setzten die Fohlen im abwechslungsreichen, packenden Kellerduell beim VfB Stuttgart nach und feierten mit einem am Ende ein wenig glücklichen 3:1 (2:1) auch ihren ersten Auswärtssieg der Saison. Übergangslösung André Schubert ist der erste Trainer der Borussia seit Wolf Werner (1987/88), der mit zwei Siegen startet.

Gladbach, das in der Champions League auf Manchester City trifft, hatte nach 20 Minuten durch Granit Xhaka (16.) und ein Eigentor von Christian Gentner (19.) 2:0 in Führung gelegen und das Spiel im Griff, Daniel Ginczek mit einem verwandelten Foulfelfmeter (40.) brachte den zwischenzeitlich verunsicherten VfB zurück ins Spiel.

Dass es für die stürmischen Gastgeber nicht zumindest zum Ausgleich reichte, lag wieder einmal an der miserablen Chancenverwertung - vor allem in der zweiten Halbzeit. Der starke Raffael (90.) traf stattdessen für die Gäste.

Xhaka trifft per Kopf

In Rückstand geraten war der VfB, der ebenso wie Gladbach nach fünf Niederlagen unter der Woche seinen ersten Sieg gefeiert hatte (3:1 bei Hannover 96), durch Schwächen bei Flanken. Beim ersten Gegentreffer konnte Xhaka nach einem Freistoß von Raffael unbedrängt hochsteigen und ins lange Eck köpfen. Der bisweilen unsichere VfB-Torwart Przemyslaw Tyton hätte mit mehr Entschlossenheit die hohe Hereingabe aber womöglich vorher abfangen können.

Gentner unterläuft Eigentor

Beim zweiten Gegentreffer erreichte eine Flanke von Oscar Wendt den ungedeckten Patrick Herrmann - in dessen Kopfball lief Gentner hinein und lenkte den Ball in seinem 200. Spiel für den VfB ins eigene Tor. Nach einer guten halben Stunde war Stuttgart trotz Chancen von Didavi und Kostic zum Anschlusstreffer mit diesem 0:2 noch gut bedient.

Ginczek vergibt Doppelchance

Gladbach wirkte in dieser Phase selbstbewusst, war ballsicher und steuerte zielstrebig das Tor an. Der VfB hingegen agierte immer nervöser. Mit dem Elfmeter - Havard Nordtveit hatte Didavi abgeräumt - waren die Gastgeber zurück im Spiel. Der Druck auf Gladbach wurde größer, allerdings vergaben die Schwaben erneut eine Reihe guter (Ginczek, Gentner, Kostic) bis sehr guter (Ginczek, Alexandru Maxim) Chancen gegen in der Defensive nicht sonderlich souveräne Gäste.

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