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Volleyball: DVV-Frauen vor schwieriger EM-Mission

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Volleyball  

DVV-Frauen vor schwieriger EM-Mission

25.09.2015, 06:12 Uhr | dpa

Volleyball: DVV-Frauen vor schwieriger EM-Mission. Margareta Kozuch beim Angriffsschlag.

Margareta Kozuch beim Angriffsschlag. Foto: Ettore Ferrari. (Quelle: dpa)

Eindhoven (dpa) - Nach zwei Silbermedaillen in Serie wollen die deutschen Volleyballerinnen ihren Lauf bei der EM auch in Belgien und den Niederlanden fortsetzen.

Für den Weltranglisten-Zehnten ist aber schon jetzt die Qualifikation für Olympia 2016 in Rio de Janeiro im Hinterkopf. "Darauf haben wir Heißhunger", bekräftigte Spielführerin Margareta Kozuch jüngst.

Erstmal steht aber die EM von Samstag bis zum 4. Oktober an. In dem Weltranglisten-Sechsten Serbien wartet der schwierigste Gegner in der vergleichsweise leichten Gruppe D gleich zum Auftakt am Samstag. Allerdings dürfte der Europameister von 2011 nach seiner kräftezehrenden, aber geglückten Olympia-Qualifikation durch Platz zwei beim World Cup nicht mit höchster Motivation anreisen.

"Serbien ist der dicke Brocken für uns", erklärte Kozuch. "Rumänien und Tschechien sind Teams, die wir schlagen müssen und auch können." Bundestrainer Luciano Pedullà sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es ist sehr wichtig, gut zu starten, dann setzen wir uns keine Grenzen."

Kozuch & Co. müssen von Partie zu Partie denken. Zu schwankend verlief ihre Saisonvorbereitung unter dem neuen Coach Pedullà. Bei den Europaspielen in Baku schied das Team des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) unglücklich im Viertelfinale gegen Polen aus, den Grand Prix beendete es als Siebter.

"Wir wollen immer gewinnen, aber natürlich gibt es viele Teams, die um die drei Medaillen kämpfen", sagte Giovanni Guidettis Nachfolger Pedullà und zählte für die EM Italien, Russland und Serbien auf. "Das erste Ziel muss sein, unter die ersten Vier zu kommen." Die letzten Tests mit den vier Niederlagen gegen Italien und die Niederlande waren allerdings mehr als durchwachsen. "Wir haben sehr gut gearbeitet", erklärte hingegen Pedullà.

Der Mann aus Novara hat die Vorbereitung zum Wechseln genutzt, der Kader ist aber im Grunde derselbe wie bei der enttäuschenden WM in Italien 2014. Da sprang nicht mehr als Rang neun heraus. Nach ihrem Rücktritt fehlt nur Spitzen-Mittelblockerin Christiane Fürst - und wie. Deshalb will Pedullà sie auch zumindest für die Olympia-Qualifikation im Januar in der Türkei gewinnen.

Der Italiener befindet sich immer noch in einem Findungsprozess mit seiner Mannschaft. Das liegt auch daran, dass der 58-Jährige ein so ganz anderes Naturell als Guidetti hat, der mittlerweile Oranje coacht und den Deutschen das Halbfinale zutraut.

"Er ist nicht wie Giovanni, der sich quasi die Hose bis zu den Ohren hochzieht und dann sehr temperamentvoll ist", verglich Kozuch die beiden einmal schmunzelnd. "Er ist gelassener. Das ist seine Art, auch um Ruhe auf uns auszustrahlen." Pedullà lasse "viel und hart" trainieren, so wolle er "der Mannschaft Sicherheit geben."

Ob sich die Arbeit auszahlt, wird sich schon in der Vorrunde in Eindhoven zeigen. "Wenn wir es schaffen, ins Halbfinale zu kommen, wäre das ein sehr gutes Ergebnis", sagte Kozuch. "Der Weg dorthin ist aber lang und mit viel Arbeit verbunden."

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