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2. Bundesliga: FC St. Pauli verpasst Sprung an die Spitze

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Union mit zweitem Sieg  

Nullnummer: St. Pauli verpasst Sprung an die Spitze

26.09.2015, 15:48 Uhr | t-online.de

2. Bundesliga: FC St. Pauli verpasst Sprung an die Spitze. Paulis Waldemar Sobota (li.) im Zweikampf mit Paderborns Oliver Kirch. (Quelle: imago/osnapix)

Paulis Waldemar Sobota (li.) im Zweikampf mit Paderborns Oliver Kirch. (Quelle: imago/osnapix)

Chance vertan: Der FC St. Pauli hat die Gelegenheit verstreichen lassen, zumindest vorübergehend die Tabellenspitze der 2. Bundesliga zu übernehmen. Die Hanseaten kamen beim SC Paderborn nicht über ein 0:0 hinaus. Zwar zogen die Hamburger dadurch nach Punkten mit dem VfL Bochum (beide 18) gleich. Das Team aus dem Ruhrpott weist aber die bessere Torbilanz auf.

Auch für Paderborn war das erste Remis der Saison zu wenig - wenngleich der SC die Abstiegsränge verließ. Bisher sieben Zähler sind für den Bundesliga-Absteiger aber enttäuschend, zumal einmal mehr der Befreiungsschlag ausblieb. Dabei boten sich in der temporeichen Partie durchaus Tormöglichkeiten. Beide Seiten blieben im Abschluss aber glücklos. Paderborns Srdan Lakic sah nach einer Tätlichkeit (90.) die Rote Karte.

Union macht vor der Pause alles klar

Unterdessen hat sich Union Berlin mit dem zweiten Saisonsieg aus der Gefahrenzone geschoben. Das Team von Sascha Lewandowski setzte sich mit 3:2 (3:0) gegen Aufsteiger MSV Duisburg durch, der weiter auf den ersten Dreier warten muss. Im Gegenteil. Das Schlusslicht aus der Wedau verliert mehr und mehr den Anschluss - vor allem durch die schlechte Abwehrleistung.

Nach nunmehr neun Saisonspielen haben die Duisburger, die bisher erst zwei Punkte verbucht haben, schon 23 Gegentreffer kassiert. Im Spiel bei Union verschlechterten die Berliner durch Bobby Wood (4.), Sören Brandy (31.) und Damir Kreilach (45.+1) die miese Bilanz des MSV. Victor Obinna (56./84.) konnte mit seinem Doppelpack für die Gäste, bei denen Torwart Michael Ratajczak einen Foulelfmeter von Christopher Trimmel (75.) hielt, nur noch verkürzen.

Die Eisernen, die schon vor der Pause alles klar machten, können nach dem verdienten Erfolg erst einmal durchatmen. Dagegen dürfte der Stuhl von MSV-Trainer Gino Lettieri mehr und mehr wackeln.

Neben der Partie verloren die Gäste auch Verteidiger Dustin Bomheuer, der einen Nasenbeinbruch erlitt. Der 24-Jährige wurde vom Ball im Gesicht getroffen und musste mit blutender Nase ausgewechselt werden.

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