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Surer kritisiert Hamilton: "Unter Teamkollegen macht man das nicht"

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Hamilton gnadenlos  

"Unter Teamkollegen macht man das nicht"

27.09.2015, 12:21 Uhr | t-online.de

Surer kritisiert Hamilton: "Unter Teamkollegen macht man das nicht". Nico Rosberg (re.) muss die Strecke verlassen, um nicht mit Lewis Hamilton zu kollidieren. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Nico Rosberg (re.) muss die Strecke verlassen, um nicht mit Lewis Hamilton zu kollidieren. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Die Entscheidung über den Sieg beim Großen Preis von Japan fiel bereits in der Startphase. Lewis Hamilton zwängte sich in der zweiten Kurve an Nico Rosberg vorbei und fuhr danach ungefährdet zum Sieg. Rosberg dagegen fiel auf Rang vier zurück und musste kämpfen, um wenigstens Platz zwei zu retten. Nach dem Rennen stellt sich die Frage, ob der Weltmeister im Duell mit seinem Mercedes-Kollegen unfair agiert hat. Die Meinungen sind geteilt.

Denn Hamilton ließ Rosberg keinen Platz. Der Deutsche musste die Strecke verlassen und verlor dadurch nicht nur die Führung, sondern noch zwei weitere Plätze. Ex-F1-Pilot Marc Surer kritisierte den Engländer für sein knallhartes Manöver. "Das Problem ist, dass Rosberg nicht mehr Ideallinie fahren kann, sondern Platz lassen muss, sonst kollidieren sie", erklärte der Sky-Experte. Hätte Rosberg nicht nachgegeben, "hätte Vettel das Rennen gewonnen und die WM wäre wieder offen gewesen". Das wäre das Letzte, was Mercedes gewollt hätte.

"Unter Teamkollegen macht man das nicht"

Nach Surers Meinung ist Rosberg ein Teamplayer. Er hat im Sinne von Mercedes gehandelt. Hamilton dagegen war nur auf seinen eigenen Vorteil aus. "Unter Teamkollegen macht man das nicht", urteilte der Schweizer.

F1-Legende Niki Lauda dagegen fand das Manöver des Weltmeisters nicht zu hart. "Das war in Ordnung. Nico wird natürlich sagen, dass Lewis ihm mehr Platz hätte lassen können." Aber der Deutsche beschwerte sich nicht einmal. "Lewis hatte den besseren Start, man muss fairerweise sagen, dass er in Kurve zwei innen war und vorbei. Ich musste im Duell in Kurve zwei zurückstecken", sagte er und wurde damit seinem Ruf als fairer Sportsmann gerecht. "Es war sehr eng, ich musste ausweichen, sonst hätte es eine Kollision gegeben."

Die Gnadenlosigkeit eines Champions?

Auf die Szene angesprochen, wollte sich Mercedes-Motorsportboss Toto Wolff nicht auf eine Seite schlagen. "Der Start ist immer eine Extremsituation, ich kann keinem etwas vorwerfen. Es war aus meiner Sicht alles in Ordnung, die berühren sich nirgends. Lewis ist innen und nutzt seine Position aus. Nico kommt dann leicht von der Strecke, so sind noch zwei Gegner an ihm vorbei", sagte er dem ORF diplomatisch und ergänzte bei Sky: "Die Frage ist, ob man zu zweit durch dieses Eck fahren kann oder nicht. Wir müssen die Szene genau analysieren, bevor wir etwas sagen. Zum Glück hats nicht geknallt." Doch auch Wolff dürfte wissen, dass das allein an Rosberg lag.

Allerdings könnte man auch sagen, dass es genau dieser Gnadenlosigkeit bedarf, um ein Champion zu sein. Gewinnen um jeden Preis. Das hat auch einen Michael Schumacher ausgezeichnet. Denn wäre Hamilton nicht so hart gegen Rosberg vorgegangen, "wäre Rosberg in der nächsten Kurve wieder vorne gewesen. Hamilton musste konsequent sein", sagte Surer.

Die fehlende Härte wird Rosberg immer wieder angekreidet. Und das sei auch der Grund, warum Hamilton im vergangenen Jahr die WM gewonnen hat und der Deutsche den Kürzeren zog.

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