Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

FC Bayern gegen BVB: Wer gewinnt den Bundesliga-Klassiker?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Duell der Gegensätze  

Auba gegen Lewa: Wer entscheidet den Clasico?

03.10.2015, 09:20 Uhr | sid

FC Bayern gegen BVB: Wer gewinnt den Bundesliga-Klassiker?. Wer jubelt im Spitzenspiel? Pierre-Emerick Aubameyang (li) trifft mit dem BVB auf Robert Lewandowski und den FC Bayern. (Quelle: dpa/imago/Christian Schrödter)

Wer jubelt im Spitzenspiel? Pierre-Emerick Aubameyang (li) trifft mit dem BVB auf Robert Lewandowski und den FC Bayern. (Quelle: imago/Christian Schrödter/dpa)

Das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund ist auch das Duell der Top-Torjäger der Liga: Robert Lewandowski gegen Pierre-Emerick Aubameyang.

Die Hochrechnungen ließen nicht lange auf sich warten: Wenn einer nach sieben Spielen schon unglaubliche zehn Tore geschossen hat, dann müssten es am Saisonende doch mindestens 50 sein. Für Lewandowski, derzeit die personifizierte Tor-Garantie des FC Bayern, kommt das Gerede "zu früh. Ich werde weiter Gas geben. Aber wie viele Tore ich schießen werde - keine Ahnung", sagte der Pole vor dem Gipfeltreffen (am Sonntag ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund.

Ist sogar Gerd Müllers Rekord in Gefahr?

Der deutsche Clasico ist auch das Baller-Duell der Top-Torjäger der Liga: Lewandowski gegen Aubameyang, zehn Tore gegen neun. Die Beiden haben an den ersten sieben Spieltagen der Saison die Schlagzeilen bestimmt und diverse Rekorde auf- und eingestellt. Selbst die Bestmarke des legendären Gerd Müller aus der Saison 1971/72 (40) könnte in Gefahr geraten.

Vor allem das Fünf-Tore-Festival von Lewandowski innerhalb von nur neun Minuten gegen den VfL Wolfsburg (5:1) sorgte für reichlich Furore. Doch auch Aubameyang muss sich mit seiner Bilanz nicht verstecken: Noch nie hat ein Angreifer in bislang 52 Jahren Bundesliga an jedem der ersten sieben Spieltage getroffen. Historisch! "Aubameyang ist sehr gefährlich, er ist ein sehr schneller Spieler. Wenn er mit dem Ball kommt, ist es fast unmöglich, ihn zu kontrollieren", sagt Bayern-Trainer Pep Guardiola.

Mehr Spitzenspiel geht nicht 
Bayern empfängt BVB mit der Lockerheit der Wiesn

Ganz Fußballdeutschland fiebert dem großen Duell der beiden Top-Teams entgegen. Video

Beide Stürmer haben schlicht einen Lauf - der sich am Sonntag fortsetzen soll. Lewandowski hat sich dafür entspannt auf der Wies'n eingestimmt. Der leicht erkältete Aubameyang durfte das Europa-League-Spiel des BVB in Saloniki (1:1) schwänzen, um für das Wettschießen gerüstet zu sein.

Duell der Gegensätze

Außer der beeindruckenden Torquote haben die beiden Angreifer wenig gemein. Hier der technisch beschlagene und ballsichere Lewandowski, der inzwischen auch ins von Guardiola bevorzugte Ballbesitzspiel gut eingebunden ist. "Derzeit haben wir mehr Optionen für ihn als letztes Jahr", sagt Guardiola. Heißt: Lewandowski bekommt mehr und bessere Zuspiele.

Den Kontrast bildet der pfeilschnelle und unberechenbare Konterspieler Aubameyang. Auch Dortmunds Manager Michael Zorc sprach deshalb in der "Sport Bild" von "zwei unterschiedlichen Typen. Robert ist ein reiner Mittelstürmer, Auba ist flexibel in seinem Positionsspiel. Jeder für sich hat absolute Top-Qualitäten."

Lewandowski sei "kompletter, etwas erfahrener", sagte der frühere Torjäger Giovane Elber dem "kicker". Elber traut beiden "30 Treffer zu, aber eher schafft das Lewandowski". Auch Dortmunds ehemaliger Angreifer Heiko Herrlich sieht Lewandowski "einen Tick besser. Er hat alles und deckt alles ab. Aubameyang stößt an seine Grenzen, wenn er auf engem Raum spielen muss."

Lewandowski: keine Gnade für den BVB

Dafür ist Aubameyang außerhalb des Platzes nicht nur wegen seiner extravaganten Frisur deutlich auffälliger. Während sich Lewandowski nur ungern in den Mittelpunkt stellt, liebt Aubameyang die Selbstinszenierung. Er fährt mit einem goldenen Lamborghini durch Dortmund, Lewandowski brav mit dem Dienst-Audi der Bayern. Auch Spiderman- oder Batman-Masken wie Aubameyang würde sich der Pole nach Torerfolgen wohl kaum überziehen.

Da hätte er momentan auch einiges zu tun. Lewandowski benötigt nur 43 Minuten für ein Tor, Aubameyang 66. Und Lewandowski will gegen den BVB keine Gnade walten lassen. "Ich hatte vier sehr erfolgreiche Jahre beim BVB mit vielen Toren und einigen Titeln. Jetzt spiele ich schon über ein Jahr beim FC Bayern. Ich freue mich, wenn ich Tore gegen Dortmund schießen kann", sagte er.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal