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Sportlerwahl  

Sportler küren Kanu-Ass Brendel: "Champion des Jahres"

03.10.2015, 09:15 Uhr | dpa

Sportlerwahl - Sportler küren Kanu-Ass Brendel: "Champion des Jahres". Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel ist zum "Champion des Jahres" 2015 gekürt worden.

Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel ist zum "Champion des Jahres" 2015 gekürt worden. Foto: Sergey Dolzhenko. (Quelle: dpa)

Belek (dpa) - Die Anerkennung seiner Sportlerkollegen bedeutet Sebastian Brendel fast so viel wie sein bislang größter Kanu-Erfolg.

"Kurz nach dem Olympiasieg" ordne er die Wahl zum "Champion des Jahres" ein, sagte der fünffache Weltmeister spontan bei der Feier am Strand im türkischen Belek. Kurz zuvor war der 27-Jährige sichtbar zusammengezuckt, als sein Name ausgerufen worden war.

Für die deutschen Spitzenathleten ist Brendel eine große Nummer, sie kürten ihm zum Besten der Besten. Durch die Straßen kann das Canadier-Ass meist unbehelligt gehen, nur nach internationalen Titeln werde er in seiner Heimatstadt Potsdam hin und wieder angesprochen.

An seinem Bekanntheitsgrad wird auch der Preis nicht viel ändern. Brendel beschrieb den Sieg bei der Abstimmung unter 77 Spitzensportlern dennoch als "Wahnsinnsgefühl" und "Traum". Seine Kinder Edwin (2) und Hanna (5) hangelten sich währenddessen an ihn, gaben ihm Siegerküsschen und bewarfen ihn mit goldenem Konfetti.

Die Wahl krönt seine "sensationelle Saison", wie der Potsdamer betonte: "Ich habe immer einen Plan, welche Rennen ich gern gewinnen würde und ich habe mein Ziel übererfüllt." Zweimal holte er im August in Italien WM-Gold im Canadier-Einer. Über seine Paradestrecke - die 1000 Meter - gilt Brendel schon seit langem als unschlagbar.

Deswegen war für Kanu-Kollege Max Hoff, selbst Champion 2011, die Wahl eine logische Konsequenz: "Er ist schon Olympiasieger geworden, er ist schon einige Male Weltmeister geworden. Das heißt, er bringt konstante Leistungen über viele Jahre." Bereits als vierter Kanute wurde Brendel seit der Premiere 2000 ausgezeichnet. Neben Hoff siegten auch Birgit Fischer (2000) und Andreas Dittmer (2001).

Diesmal setzte sich Brendel gegen Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor, der WM-Zweiten und Staffel-Siegerin im Biathlon, Laura Dahlmeier, sowie der WM-Dritten im Ringen, Aline Focken, und Judo-Vizeweltmeister Karl-Richard Frey durch. Das Quintett verbrachte gemeinsam mit den anderen Medaillengewinnern von Großereignissen eine Ferienwoche, als Belohnung eingeladen von der Deutschen Sporthilfe. Am Abschlussabend nahm Brendel dann "supernervös" seinen Preis entgegen: Ihm wird ein Auto und eine individuelle Reise sowie nun dauerhaft der Sonderurlaub mit den Athleten spendiert.

Der gewonnene "Familienurlaub ohne Paddel" muss aber hinten den Olympischen Spielen im kommenden Jahr zurückstecken - und dank seiner Dominanz gilt der Vorzeige-Kanute für Rio de Janeiro als Gold-Kandidat. "Ich persönlich wäre mit einer Medaille auch zufrieden", beschwichtigt Brendel. Der Familienvater will den Druck nicht zu hoch werden lassen. "Meine Freundin ist schon leicht genervt, die wird auch schon immer verrückter. Sie wünscht sich, dass sie auch mal ein bisschen entspannter die Wettkämpfe angucken kann."

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