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VfL Wolfsburg in der Krise: Dieter Hecking zeigt Biss

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Wolfsburgs Motor stockt  

Hecking: "Müssen schleunigst die Kurve kriegen"

05.10.2015, 15:09 Uhr | t-online.de, sid

VfL Wolfsburg in der Krise: Dieter Hecking zeigt Biss. Frust pur: Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking nach seiner Verbannung auf die Tribüne. (Quelle: imago/Revierfoto)

Frust pur: Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking nach seiner Verbannung auf die Tribüne. (Quelle: Revierfoto/imago)

Dieter Hecking hatte am Ende fast schon Mitleid verdient. Der Trainer des VfL Wolfsburg war gerade auf die Tribüne verbannt worden, als der Ball in nur vier Minuten zweimal im Tor der Wölfe einschlug. Die Fans von Borussia Mönchengladbach brüllten um die Wette, Hecking ließ die zahlreichen Schreie in sein Ohr tapfer über sich ergehen.

Ein dickes Fell kann der VfL-Coach derzeit gut gebrauchen. Denn der Motor des Vizemeisters ist spürbar ins Stocken geraten, das 0:2 (0:0) am Niederrhein war das vierte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Manager Klaus Allofs sagte auf die Frage nach einer Krise nur: "Sie dürfen das Wort benutzen." Dann fügte er aber an: "Wir haben erwartet, dass uns so eine Phase einmal ereilen kann."

Wenigstens Hecking zeigt Biss

Heckings Aufgabe ist es nun, diese Phase schnell wieder zu beenden. "Wir müssen schleunigst die Kurve kriegen, das ist uns bewusst. Wir sind nicht in der Verfassung, die wir uns wünschen", sagte er. Hecking war einer der wenigen Wölfe, die in Gladbach etwas Biss zeigten - und dafür prompt büßen musste. "Wenn mein Tritt gegen die Bande zu heftig war, muss ich das akzeptieren", sagte der 51-Jährige über seinen Gang auf die Tribüne.

So viel Einsatz hätte dem VfL auch auf dem Rasen gut zu Gesicht gestanden, die Mannschaft strahlte jedoch 90 Minuten lang kaum Torgefahr aus. Weltmeister André Schürrle vergab die einzige gute Chance, Nationalspieler Max Kruse tauchte an alter Wirkungsstätte völlig ab. "Wenn wir komplett gefestigt und gut drauf wären, hätten wir jetzt mehr Punkte", sagte Kruse angesichts der nur zwölf Zähler aus acht Spielen. Vergangene Saison waren es zum gleichen Zeitpunkt zwei mehr gewesen.

"Das ist nicht unser Anspruch"

So aber steht sogar Aufsteiger FC Ingolstadt vor Wolfsburg. "Natürlich haben wir den Anspruch, oben mitzuspielen. Aber es ist auch klar, dass das nicht immer klappt", sagte Kruse. Bayern-Jäger Nummer eins sind im Moment somit andere. "Das ist nicht unser Anspruch, ganz klar. Aber es bringt nichts, alles schlecht zu reden", sagte Schürrle.

Dieser hatte in Gladbach für den größten Aufreger der ersten Halbzeit gesorgt, als er im Strafraum nach einer leichten Berührung zu Fall kam. Während die zuletzt von Elfmetern geplagten Borussen eine Schwalbe witterten, stritt der Nationalspieler eine böse Absicht ab. "Den muss man sicher nicht pfeifen. Aber ein Kontakt war da, den hat auch der Schiri gesehen", sagte Schürrle, der fortan bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde.

Eine Pfeifen im Ohr hatte am Ende möglicherweise auch Dieter Hecking. Immerhin: Als er die 15 Minuten inmitten der Gladbach-Fans überstanden hatte, wurde der VfL-Trainer von seinen Sitznachbarn mit Schulterklopfern verabschiedet. Es dürfte nur ein schwacher Trost gewesen sein.

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