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adidas hält der FIFA trotz Skandal als Sponsor die Treue

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FIFA-Skandal  

adidas bleibt der FIFA als Sponsor treu

06.10.2015, 12:28 Uhr | sid

Vom FIFA-Skandal unbeeindruckt hält adidas dem Fußball-Weltverband die Treue und würde auch unter den aktuellen Umständen einen weiteren Sponsoring-Vertrag mit der FIFA abschließen. "Ich habe Vertrauen in die Arbeit der Reform- und Ethikkommission", sagte Adidas-Chef Herbert Hainer der "Sport Bild".

Hainer fordert von der FIFA aber auch eine Erneuerung: "Aber eines ist auch klar: Im Interesse des Fußballs muss sich bei der FIFA einiges ändern. Darin liegt auch eine Chance. Das Internationale Olympische Komitee hat nach den Korruptionsskandalen Ende der 90er-Jahre vorgemacht, dass ein Neuanfang möglich ist."

Allerdings sagt Hainer auch, dass "diese fortwährenden Schlagzeilen weder gut für den Fußball noch für die FIFA selbst und deren Sponsoren sind. Daher muss der eingeleitete Reformprozess transparent und zügig fortgesetzt werden".

Anderen Sponsoren fordern Blatter-Rücktritt

Im Gegensatz zu adidas und Automobilhersteller Hyundai hatten vier Topsponsoren der FIFA den sofortigen Rücktritt von FIFA-Boss Joseph Blatter gefordert: der Getränkehersteller Coca-Cola, der Fastfood-Riese McDonalds, das Kreditkarten-Unternehmen Visa und die Großbrauerei Anheuser-Busch. Der Schweizer Blatter hatte dies über seinen Anwalt umgehend abgelehnt und deutlich gemacht, bis zur Neuwahl am 26. Februar im Amt bleiben zu wollen.

Bach mahnt FIFA indirekt zu Reformen

IOC-Präsident Thomas Bach schloss sich indes den Rücktrittsforderungen gegen Blatter nicht an, legte der FIFA indirekt aber Reformen nahe. "Das IOC hat seine Reformen durchgeführt, in vielen Bereichen schon vor 15 Jahren", sagte Bach am Rande des "Camp Beckenbauer" in Kitzbühel/Österreich und nannte unter anderem die Begrenzung von Amtszeiten sowie Transparenz bei Geldflüssen als Beispiel. Wenn eine andere Sportorganisation "das ein oder andere übernehmen will, dann haben wir nichts dagegen, sondern wären sehr froh", so Bach. Über den als möglichen Blatter-Nachfolger gehandelten früheren Freiheitskämpfer Tokyo Sexwale aus Südafrika äußerte sich Bach wohlwollend ("Ich schätze ihn sehr"), wollte dabei aber "kein Urteil über Personen abgeben".

Lemke fordert "totalen Neubeginn"

Willi Lemke, seit 2007 Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Sport, forderte die FIFA zu einem "ernsthaften Neubeginn" auf. "Was ich bisher gesehen habe, kann ich nicht ernst nehmen. Das gesamte System muss verändert werden. Wir brauchen einen totalen Neubeginn", sagte der 69-Jährige und nahm Lemke vor allem Präsident Blatter in die Pflicht, seinen Platz zu räumen. "Er meint, etwas zu Ende bringen zu müssen. Ich weiß aber nicht, wie es ihm gelingen soll. Ich wünsche mir einen generellen Neuaufbau mit vielen neuen Köpfen", erklärte der langjährige Manager des Bundesligisten Werder Bremen.

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