Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1 Russland: Nico Rosberg schnappt sich die Pole Position

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Qualifying in Sotschi  

Rosberg schnappt sich vor Hamilton die Pole

10.10.2015, 15:50 Uhr | sid

Formel 1 Russland: Nico Rosberg schnappt sich die Pole Position. Nico Rosberg auf dem International Street Circuit in Sotschi. (Quelle: imago/Thomas Selzer)

Nico Rosberg auf dem International Street Circuit in Sotschi. (Quelle: Thomas Selzer/imago)

Nico Rosberg hat mit einer eindrucksvollen Vorstellung die Pole Position für den Großen Preis von Russland erobert, im Titelduell mit Lewis Hamilton wieder ein wenig Hoffnung geschöpft - und an einem chaotischen Wochenende der Formel 1 damit erstmals den Sport in den Mittelpunkt gestellt.

Der Mercedes-Pilot drehte in Sotschi in 1:37,113 Minuten die schnellste Runde und verwies Stallrivale Hamilton, der sich in seiner finalen Qualifikationsrunde einen Fahrfehler leistete, mit mehr als drei Zehnteln Vorsprung auf den zweiten Platz. Bei der fast schon aussichtslosen Aufholjagd könnte es ein erster kleiner Schritt gewesen sein.

"Es hat alles richtig gut geklappt, ich bin sehr zufrieden", sagte Rosberg: "Ich will jetzt den Rückstand auf Lewis verkürzen." Der Engländer gab sich auch angesichts von 48 Punkten Vorsprung im WM-Klassement entspannt: "Startplatz zwei ist gar nicht schlecht auf dieser Strecke." Aus eigener Kraft kann Rosberg nicht mehr Weltmeister werden, in Sotschi winkt Mercedes derweil der vorzeitige Sieg in der Team-WM.

Vettel landet auf Startplatz vier

Den dritten Platz für das Rennen am Sonntag (ab 12.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) auf dem Kurs rund um die olympischen Sportstätten von 2014 sicherte sich Williams-Pilot Valtteri Bottas aus Finnland. Sebastian Vettel im Ferrari wurde dahinter Vierter. Dem 28-Jährigen waren in Sotschi durchaus Chancen auf eine Überraschung eingeräumt worden - zumindest am Samstag präsentierten sich die Silberpfeile jedoch klar überlegen. Nico Hülkenberg fuhr im Force India auf einen guten sechsten Startplatz.

Noch eine gute Stunde vor dem Qualifying hatte an der Schwarzmeerküste allerdings kaum jemand über die Jagd nach der schnellsten Runde nachgedacht. Ein heftiger Unfall des Rookies Carlos Sainz zog alle Aufmerksamkeit auf sich und sorgte für bange Minuten und sorgenvolle Blicke im Fahrerlager. Der Spanier hatte im freien Training am Morgen bei 300 km/h die Kontrolle über seinen Toro Rosso verloren und war mit hoher Geschwindigkeit in die speziell gepolsterten TecPro-Banden gerast.

Sainz gibt Entwarnung

Der Bolide grub sich derart unter die Begrenzung, dass Sainz zunächst nicht befreit werden konnte, auch war der Funkkontakt ausgefallen - sein Zustand war für 20 Minuten damit völlig unklar. Ein Jahr nach dem verheerenden Unfall des mittlerweile verstorbenen Jules Bianchi wurden schlimme Erinnerungen wach.

Vergleichbar war der Crash allerdings nicht. Einmal befreit reckte Sainz den Daumen in die Luft und wurde für Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht, wo er vorsichtshalber über Nacht bleiben muss. "Alles okay!", twitterte Sainz noch vor dem Qualifying.

Rosberg: "Ein schwieriges Wochenende"

Der erst zweite Grand Prix der Formel 1 auf russischem Boden wird derweil auch für Rosberg und Co. eine Herausforderung, Vorbereitungszeit boten die Trainingssessions kaum. "Es war ein schwieriges Wochenende", sagte Rosberg, "wir hatten kaum Zeit und mussten ein bisschen raten."

Nach Sainz' Unfall war die dritte Einheit nach etwa der Hälfte der Zeit nicht wieder aufgenommen worden und schon am Freitag hatten verschiedene Hindernisse das Training beeinträchtigt. Zunächst sorgte ein Dieselleck eines Wartungsfahrzeuges, dass in der ersten Session kaum gefahren werden konnte. Das zweite Training wurde dann von starken Regenfällen beeinträchtigt.

Formel 1 
Der Rennkalender für die Saison 2015

Hier erfahren Sie, wann der Formel-1-Zirkus wo gastiert. mehr

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal