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Formel 1: Motorensuche - Red Bull spricht von Rückkehr zu Renault

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"Offiziell ist noch nichts beendet"  

Kehrtwende: Red Bull spricht von Rückkehr zu Renault

10.10.2015, 17:09 Uhr | t-online.de, sid

Formel 1: Motorensuche - Red Bull spricht von Rückkehr zu Renault. Mit welchem Motor geht Red Bull in der nächsten Saison an den Start? (Quelle: imago/HochZwei)

Mit welchem Motor geht Red Bull in der nächsten Saison an den Start? (Quelle: HochZwei/imago)

Bemerkenswerte Kehrtwende bei Red Bull Racing: Im Kampf um eine Zukunft in der Formel 1 erwägt der Rennstall nun offenbar doch eine weitere Zusammenarbeit mit Renault. "Offiziell ist noch nichts beendet mit Renault", sagte Christian Horner vor dem Großen Preis von Sotschi (ab 12.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

"Es ist schwer zu sagen, wie es weitergeht, aber das hier ist die Formel 1: Nichts ist unmöglich, ziemlich alles ist offen", sagte der Red-Bull-Teamchef dem englischen Sender Sky F1.

Die Zusammenarbeit mit dem französischen Motorenlieferanten Renault war angesichts des ausbleibenden Erfolgs seit dem Start in die Hybrid-Ära Anfang 2014 vor wenigen Wochen eigentlich für beendet erklärt worden. Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hatte immer wieder deutliche Worte gewählt, Renault habe dem Rennstall "die Freude und die Motivation" genommen.

Mercedes und Ferrari wohl keine Option

Die angestrebte Partnerschaft mit Mercedes kommt allerdings nicht zustande, auch Ferrari sträubt sich bislang, den direkten Konkurrenten mit Motoren auszustatten. Nicht nur der Verbleib von Red Bull Racing im Jahr 2016, auch die Zukunft des Ausbildungsteams Toro Rosso ist damit mehr als fraglich.

"Meine Priorität liegt darin, Red Bull im kommenden Jahr in der Formel 1 zu sehen", sagte Horner: "Deshalb müssen wir mit allen Parteien sprechen, die ebenfalls daran interessiert sind." Ob eine Zukunft mit Renault möglich ist, müsste sich zeigen. Die Franzosen wollen wieder als Werksteam an den Start gehen und zu diesem Zweck den Lotus-Rennstall kaufen. "Wir warten noch darauf, wie genau die Pläne sind", sagte Horner: "Alles hängt noch in der Luft."

Mateschitz besteht auf "konkurrenzfähige Motoren"

Inwieweit Horners Vorstoß mit Mateschitz abgesprochen ist, bleibt ebenfalls abzuwarten. Der Österreicher hatte zuletzt klargestellt, dass er seine Teams nur mit "konkurrenzfähigen Motoren" erhalten werde. Der Renault-Antrieb ist den Aggregaten von Mercedes und Ferrari derzeit jedoch klar unterlegen.

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