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Formel 1: Lewis Hamilton ist die WM wohl nicht mehr zu nehmen

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Rosberg fällt in Sotschi aus  

F1: Hamilton ist die WM wohl nicht mehr zu nehmen

11.10.2015, 17:00 Uhr | t-online.de

Formel 1: Lewis Hamilton ist die WM wohl nicht mehr zu nehmen. Lewis Hamilton ist auch in Russland der große Triumphator. (Quelle: xpb)

Lewis Hamilton ist auch in Russland der große Triumphator. (Quelle: xpb)

Das dürfte die Entscheidung in der Formel-1-Weltmeisterschaft gewesen sein: Lewis Hamilton hat nach seinem Sieg beim Großen Preis von Russland 302 Punkte und damit 66 Zähler Vorsprung in der Fahrerwertung - bei vier noch ausstehenden Rennen eine mehr als komfortable Führung.

Der Mercedes-Pilot profitierte bei seinem neunten Saisonerfolg allerdings vom Pech seines Teamkollegen Nico Rosberg, dem in Führung liegend das Gaspedal gebrochen war. Dieser verlor Platz zwei in der Fahrerwertung an Sebastian Vettel, der sich mit seinem Ferrari den zweiten Platz in Sotschi sicherte. Der viermalige Weltmeister hat nun 236 Punkte auf seinem Konto, Rosberg 229.

Zweimal muss das Safety Car aus

Rosberg hatte gegen Hamilton den besseren Start und konnte seine Führung auch in den darauf folgenden Kurven verteidigen. Dahinter zog Kimi Räikkönen an Valtteri Bottas und Vettel vorbei. Doch dann drehte sich der von Platz sechs ins Rennen gegangene Nico Hülkenberg mit seinem Force India in den Sauber von Marcus Ericcson rein. Das Safety Car kam zum ersten Mal raus. Nachdem dieses wieder von der Strecke gefahren war, schnappte sich Bottas sofort Räikkönen.

In der fünften Runde funkte Rosberg dann, dass sein Gaspedal gebrochen sei. Der 30-Jährige wehrte sich zwar nach Kräften, doch er kam immer wieder von der Ideallinie ab. Die anderen Fahrer hatten leichtes Spiel, an ihm vorbeizuziehen. Rosberg blieb nichts anderes übrig, als seinen Boliden in der Box abzustellen.

Vettel schnappt sich den Teamkollegen

In der 12. Runde die nächste Safety-Car-Phase: Bei Romain Grosjean brach das Heck aus. Der Lotus schlingerte über den Asphalt und schlug spektakulär in die Seitenbande ein. Der Franzose stieg aber unverletzt aus.

Und auch hier gab es in der Spitzengruppe ein Überholmanöver, nachdem Bernd Mayländer mit dem Safety Car wieder in der Boxengasse verschwunden war. Vettel zog an Räikkönen vorbei - allerdings erst bei seinem zweiten Angriff. Zunächst hatte der Finne gegen seinen Teamkollegen nicht nachgegeben.

Räikkönen und Bottas kollidieren kurz vor Schluss

Während Hamilton an der Spitze einsam seine Kreise zog, pirschte sich Vettel immer mehr an Bottas ran. Der Finne fuhr zuerst in die Box, während sein Kontrahent weiter auf der Strecke blieb. Vettel nutzte dies und lag auch nach seinem Reifenwechsel vor Bottas. Dieses Kunststück gelang Räikkönen nicht, er kam nach seinem Boxenstop hinter Bottas wieder auf die Strecke - auch eine sich direkt anschließende Attacke war nicht von Erfolg gekrönt.

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Doch noch galt es für die beiden Finnen, an Sergio Perez vorbeizugehen. Bei seinem Force India hatte er seine Reifen schon während der zweiten Safety-Car-Phase wechseln lassen. Zwei Runden vor Schluss kassierten dann Bottas und Räikkönen den zu diesem Zeitpunkt drittplatzierten Mexikaner. Doch Räikkönen wollte noch mehr. Bei seiner Attacke auf Bottas kollidierten aber die beiden Fahrer. Perez war im wahrsten Sinne des Wortes der lachende Dritte. Räikkönen schleppte sich als Fünfter ins Ziel, nachdem Felipe Massa noch an seinem ramponierten Boliden vorbeigezogen war, Bottas schied aus.

Mercedes gewinnt Konstrukteurs-WM

Zwei Stunden nach Rennende belegten die Kommissare Räikkönen schließlich mit einer 30-Sekunden-Strafe. Der Finne rutscht dadurch um drei Plätze nach hinten auf Rang acht. Größter Profiteur dieser Entscheidung ist allerdings Mercedes. Denn durch diese Strafe ist das Team vorzeitig Konstrukteursweltmeister.

Räikkönen und der zweitplatzierte Vettel holten zusammen drei Punkte weniger als Sieger Hamilton. Genau dieses Ergebnis benötigte Mercedes zum vorzeitigen Titelgewinn. Das Silberpfeil-Team hatte schon im Vorjahr in Russland den Team-Triumph gefeiert.

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