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Korruption vor WM 2006: Otto Schily weist Vorwürfe zurück

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Skandal um WM 2006  

Schily: Keine Hinweise auf schwarze Kassen bei WM-Bewerbung

18.10.2015, 11:13 Uhr | dpa

Korruption vor WM 2006: Otto Schily weist Vorwürfe zurück. Der damalige Bundesinnenminister Otto Schily hat im Wirbel um angebliche Bestechung bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 an Deutschland die Vorwürfe zurückgewiesen.

Der damalige Bundesinnenminister Otto Schily hat im Wirbel um angebliche Bestechung bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 an Deutschland die Vorwürfe zurückgewiesen. Foto: Jörg Carstensen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Im Wirbel um angebliche Bestechung bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 an Deutschland hat der damalige Bundesinnenminister Otto Schily die Vorwürfe zurückgewiesen.

"Als Mitglied des Organisationskomitees für die Fußball-WM habe ich zu keinem Zeitpunkt Informationen erhalten, die den Verdacht ,schwarzer Kassen‘ begründen", sagte der SPD-Politiker, der im Aufsichtsrat des WM-Organisationskomitees saß, der "Bild am Sonntag". Er habe keine Zweifel an der Erklärung des Präsidiums des Deutschen Fußball-Bundes, das einen mutmaßlichen Kauf entscheidender Stimmen bei der Wahl des WM-Gastgebers heftig bestritten hatte.

Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" hatte zuvor berichtet, die deutschen WM-Bewerber hätten mit Hilfe einer Millionensumme mutmaßlich Einfluss auf das Votum der Exekutive des Weltverbands FIFA genommen. "Alle Zahlungen des DFB einschließlich der gesamten Buchhaltung wurden seinerzeit von dem damaligen Schatzmeister des DFB, Dr. Theo Zwanziger, sorgfältig geprüft", sagte Schily dazu. Das gesamte Zahlenwerk sei auch nach WM-Ende nochmals überprüft worden.

Sollte es Unklarheiten bei einer Zahlung des DFB an die FIFA geben, liege die Verantwortung dafür bei der FIFA, befand Schily. Der DFB hatte am Freitag eingeräumt, dass ein an die FIFA gezahlter Betrag von 6,7 Millionen Euro "möglicherweise nicht dem angegebenen Zweck entsprechend verwendet wurde".

Schily bestritt zudem einen Zusammenhang zwischen einem Waffendeal Deutschlands und der Entscheidung der FIFA-Regierung über die WM-Vergabe. "Diese Gerüchte-Produktion schadet dem Ansehen Deutschlands", sagte der Ex-Minister.

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