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Hannover 96: DFB ermittelt gegen Leon Andreasen

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Nach Handtor in Köln  

DFB ermittelt gegen 96-Profi Leon Andreasen

20.10.2015, 18:48 Uhr | dpa

Hannover 96: DFB ermittelt gegen Leon Andreasen. Hannovers Leon Andreasen "baggert" den Ball beim 1:0 gegen Köln ins Tor.  (Quelle: imago/Horstmüller)

Hannovers Leon Andreasen "baggert" den Ball beim 1:0 gegen Köln ins Tor. (Quelle: Horstmüller/imago)

Nach dem Handtor von Leon Andreasen hat der DFB-Kontrollausschuss ein Ermittlungsverfahren gegen den Profi von Hannover 96 eingeleitet.

Der dänische Nationalspieler hatte beim 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln das entscheidende Siegtor mit der Hand erzielt. Der DFB wirft ihm vor, sich dabei krass sportwidrig verhalten zu haben.

Nach Angaben des DFB wird Andreasen verdächtigt, den Ball in der 38. Minute bewusst mit dem rechten Unterarm ins Tor befördert zu haben.

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Andreasen gibt Handspiel zu

Schiedsrichter Bastian Dankert hatte auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben. Erst nach Ansicht der TV-Bilder gab er seine Fehlentscheidung zu.

Der Kontrollausschuss kann nun nachträglich ermitteln und hat den 96-Profi zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Andreasen, dessen Treffer in Internetforen schon mit dem berühmt-berüchtigten Tor von Diego Maradona bei der WM 1986 verglichen wurde, räumte ein, dass es ein Handtor war.

Krug kritisiert Schiedsrichter-Assistenten

DFB-Schiedsrichtermanager Hellmut Krug hatte Dankert und dessen Assistenten kritisiert. Dem Schiedsrichter-Team sei in Köln ein "ärgerlicher Fehler" unterlaufen, sagte der langjährige Referee im DFB-Videoblog.

"Der Assistent hätte das sehen und dem Schiedsrichter melden müssen", sagte Krug. "Was sich der Schiedsrichter fragen und vorwerfen lassen muss, ist die Tatsache, dass er angesichts dieser zahlreichen heftigen Proteste nicht die Option ergriffen hat, den Spieler Andreasen zu fragen, ob er den Ball mit der Hand gespielt hat", fügte Krug hinzu.

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