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Fußball  

Transparency zu Niersbach: "Ball liegt bei der FIFA"

22.10.2015, 16:34 Uhr | dpa

Fußball - Transparency zu Niersbach: "Ball liegt bei der FIFA". DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in Erklärungsnot.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in Erklärungsnot. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Anti-Korruptions-Expertin Sylvia Schenk hält die Aussagen von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach zur umstrittenen Zahlung von 6,7 Millionen Euro an die FIFA für glaubwürdig. Am Zug sei nun der Fußball-Weltverband.

"Der Ball liegt nun bei der FIFA", sagte Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency International, der Deutschen Presse-Agentur.

Die FIFA müsse erklären, warum sie vom DFB im Zusammenhang mit der Organisation der WM 2006 im Jahre 2002 eine Vorleistung von 6,7 Millionen Euro haben wollte. Niersbach hatte erklärt, das Geld sei als Bedingung dafür geflossen, dass man von der FIFA "eine Organisationsunterstützung in Höhe von 250 Millionen Franken gewährt bekam". Schenk: "Dass da etwas nicht transparent war, ist klar."

Schenk sagte, zur Rolle der FIFA gebe es offene Fragen. Es könne auch möglich sein, dass die FIFA, die nach dem Konkurs der Verwertungsfirma ISL 2001 selbst Geld gebraucht habe, 2002 damit eine Vorauszahlung auf die späteren WM-Einnahmen haben wollte.

Interessant sei, was der seit 2003 im WM-Organisationskomitee (OK) für Finanzen zuständige spätere DFB-Präsident Theo Zwanziger zur Aufklärung beitragen könne, sagte Schenk.

"Schwarze Kassen" habe es beim DFB nach der Aussage von Niersbach nicht gegeben - denn demnach sei das Geld nie beim Bewerbungskomitee oder dem Organisationskomitee gewesen, sondern vom früheren Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus direkt an die FIFA gegangen und dann aus dem Haushalt des Organisationskomitees über die FIFA zurück. Dafür dass die WM "gekauft" worden sei, fehlten Anhaltspunkte und vor allem Beweise.

Schenk kritisierte zugleich das Krisenmanagement des DFB. "Der DFB hätte viel früher sagen müssen, was er weiß und was er nicht weiß." Zwanziger und Niersbach hätten gemeinsam den Sachverhalt schnell klären müssen, um Schaden vom Verband abzuhalten.

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