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Turn-WM: Bundestrainerin streicht Weihnachtsurlaub

24.10.2015, 19:58 Uhr | dpa

Turnen - Turn-WM: Bundestrainerin streicht Weihnachtsurlaub. Sophie Scheder enttäuschte in Glasgow.

Sophie Scheder enttäuschte in Glasgow. Foto: Marijan Murat. (Quelle: dpa)

Glasgow (dpa) - Nach der bitteren Enttäuschung zum WM-Auftakt mit dem Verpassen der direkten Olympia-Qualifikation steuern die deutschen Turnerinnen schon wieder zuversichtlicher auf die Einzelfinals zu.

"Ich möchte noch zweimal meinen Schäfer-Salto am Balken zeigen. Ich kann noch viel mehr, als ich bisher gezeigt habe", kündigte Pauline Schäfer an. Sie hat sicher das Mehrkampffinale am Donnerstag erreicht und wird aller Voraussicht nach auch in den Medaillenkampf am Schwebebalken eingreifen.

Am Samstagmorgen hatte Bundestrainerin Ulla Koch bereits Konsequenzen für die weitere Vorbereitung der deutschen Turnerinnen mit Blick auf Olympia gezogen. "Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und mich gefragt, was wir falsch gemacht haben", berichtete sie, nachdem ihre Riege am Freitagabend aufgrund von sechs Stürzen die direkte Qualifikation verfehlt hatte. "Wie werden eher mit dem Training einsteigen müssen, das heißt, der Weihnachtsurlaub wird gestrichen. Nur über die Feiertage werden die Mädels bei ihren Familien sein können", sagte Ulla Koch.

Der Fokus des Teams gilt nun den vorolympischen Testwettkämpfen im April 2016 in Rio de Janeiro, wo sich noch einmal vier von acht Riegen für Olympia qualifizieren. Vor allem am Sprung wollen die Deutschen die Schwierigkeiten erhöhen, um konkurrenzfähig zu sein.

Trösten durften sich die Deutschen am Samstag mit dem Erreichen weiterer Einzelfinals. Während neben den zwei Finalplätzen von Pauline Schäfer auch der Einzug von Sophie Scheder als Vierte der Zwischenwertung am Stufenbarren schon vor dem Ende des Vorkampfes als sicher gilt, musste Elisabeth Seitz noch bis zum letzten Durchgang am Samstagabend um die Teilnahme am Mehrkampf-Finale zittern.

Im zehnten von zwölf Qualifikations-Durchgängen unterstrichen die Turnerinnen der USA ihre Ausnahmestellung. In der Teamwertung setzten sie sich mit 236,611 Punkten auf fünf Zähler von den bislang führenden Russinnen (231,430) ab. Die Deutschen rangierten im Zwischenklassement nur auf dem zwölften Platz.

In der Gesamteinzelwertung deklassierte die zweimalige Mehrkampf-Weltmeisterin Simone Biles aus den USA die Konkurrenz mit 61,598 Punkten. Olympiasiegerin Gabrielle Douglas, die bei der WM ein internationales Comeback nach zweijähriger Wettkampfpause feiert, überzeugte mit 57,516 Zählern trotz Absturzes vom Schwebebalken. Sie gilt nun im Mehrkampf-Finale am Donnerstag als härteste Konkurrentin von Biles, die als erste Turnerin der Welt den WM-Hattrick im Vierkampf landen möchte.

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