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Sportpolitik: Fußball-Skandale schaden Hamburgs Olympia-Bewerbung

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Sportpolitik  

Fußball-Skandale schaden Hamburgs Olympia-Bewerbung

25.10.2015, 17:56 Uhr | dpa

Sportpolitik: Fußball-Skandale schaden Hamburgs Olympia-Bewerbung. Der UN-Sonderbeauftragte Willi Lemke befürchtet einen negativen Einfluss auf die Hamburger Olympia-Bewerbung.

Der UN-Sonderbeauftragte Willi Lemke befürchtet einen negativen Einfluss auf die Hamburger Olympia-Bewerbung. Foto: Carmen Jaspersen. (Quelle: dpa)

Sölden/Berlin (dpa) - Die Fußball-Skandale um FIFA und DFB haben nach Ansicht von FIS-Chef Gian-Franco Kasper negative Auswirkungen auf die Hamburger Bewerbung für Olympia 2024.

"Die Hamburger werden sich zweimal überlegen, ob sie voll und ganz Ja sagen zu Olympia. Einfach, weil man denkt: Es ist sowieso alles korrupt", sagte der Präsident des Internationalen Skiverbandes der "Bild am Sonntag".

Die Fußball-Welt wurde jüngst von etlichen Skandalen um die FIFA und vermeintlich schwarzer Kassen vor der WM 2006 erschüttert. Dem Weltverbands-Präsidenten Joseph Blatter, aktuell suspendiert, warf dessen Landsmann Kasper vor: "Er hat einfach den Grund unter seinen Füßen verloren." Das IOC-Mitglied klagte: "Wir werden alle in den gleichen Topf geworfen, auch das IOC. Ich höre das jeden Tag. Da heißt es: Ihr seid ja nichts anderes als Geldeinkassierer, ihr seid eine reine Mafia." Auch das Internationale Olympische Komitee war allerdings in der Vergangenheit Korruptionsvorwürfen ausgesetzt.

Der UN-Sonderbeauftragte Willi Lemke befürchtet ebenfalls einen Einfluss der Diskussionen auf die Hamburger Bewerbung. "Die vielen negativen Schlagzeilen über die FIFA, UEFA und den DFB schaden dem internationalen Ansehen des Sports", sagte der frühere Manager des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen der Online-Ausgabe der "Rheinischen Post". "Insofern ist es nicht auszuschließen, dass sich diese Schlagzeilen auch negativ auf die Bürgerbefragung in Hamburg auswirken, obwohl das IOC seit vielen Jahren frei von derartigen Skandalen ist."

In der Print-Ausgabe der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe) widersprach DOSB-Boss Michael Vesper seinen Funktionärskollegen. Die Vergabe der WM an Deutschland habe nichts mit Olympia zu tun. "Das sind zwei völlig unterschiedliche Themen. Wir haben aus der gescheiterten Bewerbung für München 2022 gelernt und sind in Hamburg von Anfang an den Weg der Transparenz gegangen", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes.

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