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Hoffenheimer erkämpfen Punkt in Köln

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Spielbericht  

Hoffenheimer erkämpfen bei Stevens-Debüt Punkt in Köln

31.10.2015, 17:38 Uhr | dpa

Hoffenheimer erkämpfen Punkt in Köln.  Kölns Jonas Hector (re.) spielt den Ball vor Hoffenheims Mark Uth. (Quelle: dpa)

Kölns Jonas Hector (re.) spielt den Ball vor Hoffenheims Mark Uth. (Quelle: dpa)

Auch unter Feuerwehrmann Huub Stevens hat 1899 Hoffenheim den Befreiungsschlag in der Fußball-Bundesliga verpasst. Mit viel Glück erkämpfte die TSG nach einer schwachen Vorstellung beim 1. FC Köln aber immerhin ein 0:0. Mit sieben Punkten aus elf Spieltagen bleibt Hoffenheim im Tabellenkeller, der FC steht mit 15 Zählern im Mittelfeld.

Das Unentschieden bringt beide Teams nicht weiter, die nach vorne erschreckend harmlosen Hoffenheimer blieben aber erstmals seit dem dritten Spieltag (0:0 bei Aufsteiger Darmstadt 98) ohne Gegentreffer. Köln war am Samstag das deutlich bessere und gefährlichere Team, scheiterte aber wie zuletzt immer wieder an seiner eklatanten Abschlussschwäche.

Defensive bleibt wie gewohnt

Stevens ließ sein Team wie gewohnt äußerst defensiv agieren. Die beiden Stürmer Eduardo Vargas und der Ex-Kölner Mark Uth griffen meist erst kurz vor der Mittellinie an und zogen sich bei Kölner Ballbesitz weit zurück.

Der FC, der die vergangenen drei Pflichtspiele jeweils ohne eigenen Treffer verloren hatte, erwischte den deutlich besseren Start gegen verunsichert wirkende Hoffenheimer. Insbesondere über den Ex-Hoffenheimer Anthony Modeste und Philipp Hosiner sorgte der FC für Gefahr.

Stevens als Nachfolger von Gisdol

Bei der ersten Kölner Torchance profitierten die Gastgeber aber von einem Aussetzer von Niklas Süle, der den Ball als letzter Mann an Hosiner (13.) verlor. Der Österreicher scheiterte jedoch im Eins gegen Eins an TSG-Keeper Oliver Baumann. Auf der Gegenseite musste FC-Torhüter nur einmal zugreifen, als er gegen Vargas (24.) rettete.

Der ehemalige Kölner Coach Stevens war am Montag als Nachfolger des glücklosen Markus Gisdol vorgestellt worden. Gisdol musste seinen Posten nach dem schlechtesten Bundesliga-Start der Vereinsgeschichte mit sechs Punkten aus zehn Spielen räumen. Exakt 201 Tage soll der Niederländer im Amt bleiben, zur neuen Saison übernimmt der erst 28 Jahre alte Julian Nagelsmann, der die Hoffenheimer U19 betreut.

Kuranyi köpft daneben

Im zweiten Durchgang erhöhte der FC den Druck, und immer wieder sorgte Modeste für Gefahr. Doch der Franzose schoss entweder über das Tor (48., 64.) oder scheiterte an Baumann (57., 65.). Während Hoffenheim nicht von seiner defensiven Ausrichtung abwich, drängte Köln auf das erlösende 1:0. Yuya Osako scheiterte aber an Baumann (77.), zuvor hatte der eingewechselte Kevin Kuranyi auf der Gegenseite knapp am Tor vorbei geköpft (75.).

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