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1. FC Köln fordert Konsequenzen nach Schiedsrichter-Patzern

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Dicke Luft nach Fehlentscheidungen  

Köln fordert Konsequenzen - Magath will Videobeweis

02.11.2015, 17:06 Uhr | dpa, sid

1. FC Köln fordert Konsequenzen nach Schiedsrichter-Patzern. Dominique Heintz (li.) und Kevin Vogt diskutieren mit Schiedsrichter Günter Perl nach einem nicht gegebenen Elfer.  (Quelle: imago/Eibner)

Dominique Heintz (li.) und Kevin Vogt diskutieren mit Schiedsrichter Günter Perl nach einem nicht gegebenen Elfer. (Quelle: Eibner/imago)

Die Debatte um Schiedsrichter-Entscheidungen in der Bundesliga reißt nicht ab. Gleich bei mehreren Spielen fällten die Referees unglückliche und spiel-beeinflussende Entscheidungen. Nun werden Rufe nach Konsequenzen laut.

Nachdem der 1. FC Köln beim 0:0 gegen 1899 Hoffenheim in zwei strittigen Situationen keinen Elfmeter bekommen hatte, forderte Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke einen Runden Tisch mit Trainern, Spielern, Managern und Unparteiischen. "Es muss eine Diskussion auf Augenhöhe sein. Offen und ehrlich. Die Schiedsrichter müssen ihre Probleme benennen", sagte Schmadtke im "Kicker".

Dem Manager zufolge werden die Fehlentscheidungen häufiger und massiver. Bereits Mitte Oktober hatte es Diskussionen um einen möglichen Videobeweis gegeben. Am neunten Spieltag gewann Hannover 96 gegen den 1. FC Köln durch ein Tor von Leon Andreasen, das dieser mit dem Oberarm erzielte. Zudem stand Daniel Didavi bei seinem Siegtreffer für den VfB Stuttgart gegen den FC Ingolstadt im Abseits.

Magath: "Die Liste der Fehler ist zu lang"

Der ehemalige Meistertrainer Felix Magath kann die immer wieder vorgebrachten Einwände gegen die Einführung eines Videobeweises im Profifußball nicht nachvollziehen. "Kritikern, die den Einsatz moderner Hilfsmittel weiterhin mit dem Verweis darauf ablehnen, dass auch mit Einsatz eines Videoschiedsrichters nicht 100 Prozent aller Szenen eindeutig aufgeklärt werden können, sei die Frage gestellt: Verzichten wir im Auto auf Gurt oder Airbag, weil auch sie Verkehrsopfer nicht gänzlich ausschließen können?", schrieb der 62-Jährige in seiner "Express"-Kolumne.

Am Wochenende hatte es auch heftige Diskussionen um das 1:0-Führungstor des VfL Wolfsburg gegen Bayer Leverkusen (2:1) gegeben. Der Schiedsrichter-Assistent an der Linie hatte auf Abseits entschieden, war allerdings von Schiedsrichter Manuel Gräfe überstimmt worden. Dieser hatte die Wahrnehmung, dass der Ball vom Leverkusener Kevin Kampl gespielt worden sei. Dies war allerdings eine Fehleinschätzung.

"Die Liste der spielentscheidenden Fehler der Unparteiischen ist schon wieder lang in dieser Spielzeit. Viel zu lang! Ein kurzer Blick auf den Monitor hätte genügt und für einen gerechteren Spielausgang in all diesen Fälle gesorgt", urteilte Magath.

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