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Formel 1: Red Bull Racing bettelt um einen neuen Motor

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Mit Renault inkognito?  

Red Bull bettelt um einen neuen Motor

04.11.2015, 19:07 Uhr | t-online.de

Formel 1: Red Bull Racing bettelt um einen neuen Motor. Daniel Ricciardo im Red Bull: Im nächsten Jahr mit Renaut inkognito? (Quelle: imago/LAT Photographics)

Daniel Ricciardo im Red Bull: Im nächsten Jahr mit Renaut inkognito? (Quelle: LAT Photographics/imago)

Bei der ersten Ausstiegsdrohung von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz zuckte die Formel-1-Szene noch zusammen. Doch seine Rufe nach einem neuen Motor sind verhallt und gleichen mittlerweile eher Hilfeschreien.

Eigentlich wollte das viermalige Weltmeister-Team bis Ende Oktober raus aus der Königsklasse, falls bis dahin nicht ein geeigneter Antrieb für die nächste Saison gefunden ist. Nun hat Mateschitz in der Not die Frist noch einmal um "zwei bis drei Wochen" verlängert. Der verzweifelte Brause-Milliardär wird vom Schweizer "Blick" mit den Worten zitiert: "Einen konkurrenzfähigen Motor bekommen wir sowieso nicht."

Konkurrenz fürchtet neue Red-Bull-Stärke

Denn die Motorenhersteller wollen Red Bull nach wie vor nicht aus der Patsche helfen. Mercedes und Ferrari haben schon vor Wochen erklärt, Red Bull im kommenden Jahr kein Aggregat liefern zu wollen. Honda kann sich eine Partnerschaft zwar grundsätzlich vorstellen, doch McLaren nutzt sein Vetotrecht. "Wir sind doch kein Wohltätigkeitsverein", sagte Teamboss Eric Boullier zuletzt.

Boullier spricht das aus, was die anderen Rennstall-Bosse denken. Der RB11 gilt in Sachen Aerodynamik und Abtrieb immer noch als eines der besten Autos im Feld. Die Angst ist groß, dass Red Bull 2016 zu stark werden könnte, wenn jetzt auch noch ein konkurrenzfähiger Motor im Heck steckt.

Renault zeigt sich angeblich gnädig

Doch für das frühere Erfolgsteam gibt es Hoffnung in der schier aussichtslosen Situation. Angeblich zeigt sich Renault trotz gekündigtem Vertrag und zerrütteter Beziehung gnädig und will weiter Motoren liefern. Wie das Fachportal "motorsport-total.com" berichtet, soll Red Bull die nächste Saison mit dem V6-Hybrid-Turboantrieb der Franzosen inkognito bestreiten - also bezeichnungslos oder unter einem anderen Namen.

Ein Leistungssteigerung würde damit zwar nicht einhergehen, Red Bull bliebe der Formel 1 aber erhalten. Und auch das Schwester-Team Toro Rosso wäre weiter dabei.

Neue Chance mit Alternativ-Motor

Red Bull müsste wohl auch nur ein Jahr überbrücken, da der vom Weltverband FIA und dem Formula One Management (FOM) um Bernie Ecclestone angekündigte Alternativ-Motor für 2017 eine Chance bietet, wieder an alte Glanzzeiten anzuknüpfen. Wer weiß: Vielleicht steigt Red Bull dann wie Phoenix aus der Asche.

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