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Beim VfL Wolfsburg hängt der Haussegen schief

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"Eines der frustrierendsten Spiele"  

Beim VfL Wolfsburg hängt der Haussegen schief

08.11.2015, 08:38 Uhr | t-online.de, sid

Beim VfL Wolfsburg hängt der Haussegen schief. Die Mainzer Spieler (hinten) freuen sich, die Wolfsburger Profis sind nach der Niederlage enttäuscht. (Quelle: dpa)

Die Mainzer Spieler (hinten) freuen sich, die Wolfsburger Profis sind nach der Niederlage enttäuscht. (Quelle: dpa)

Beim VfL Wolfsburg brodelt es. Nach der zweiten enttäuschenden Vorstellung innerhalb von nur vier Tagen und der 0:2 (0:1)-Pleite beim FSV Mainz 05 erhöhten die Verantwortlichen der Wölfe den Druck auf ihre Profis deutlich.

"Wer jetzt wieder denkt, er könne es sich gemütlich machen, der wird scheitern", polterte Manager Klaus Allofs und stellte völlig bedient fest: "Das war eines der frustrierendsten Spiele in meiner Amtszeit."

Wölfe bleiben zahnlos

Weder Allofs noch Trainer Dieter Hecking konnten bei der Pleite bei den Rheinhessen auch nur eine einzige zwingende Torchance des Vizemeisters ausmachen. "Das geht nicht!", sagte Allofs: "Wir konnten in keiner Sekunde auch nur ansatzweise unsere Qualität zeigen."

Die frühe Rote Karte gegen Weltmeister Julian Draxler (13. Minute) wollte der frühere Profi dafür nicht verantwortlich machen. "Eine Randnotiz!", sagte der Manager: "Das Thema ist, wie wir danach gespielt haben."

Coach Hecking ist bedient

Ähnlich wie beim 0:2 in der Champions League beim PSV Eindhoven agierten die Niedersachsen ideenlos, trotz der hohen Qualität im Kader landeten viele Pässe im Aus oder beim Gegner.

"Die Konzentration ist momentan nicht so, wie sie sein müsste", sagte Coach Hecking sichtlich bedient: "Da muss sich jeder hinterfragen. Wir haben das schon mehrfach angesprochen - wir müssen schleunigst die Kurve kriegen."

Allofs nimmt Spieler in die Pflicht

Nach der Pleite in der Königsklasse hatte es der Coach mit vier Wechseln versucht - sinnbildlich für alle konnte sich Stürmer Nicklas Bendtner überhaupt nicht in Szene setzen. "Wir müssen uns nicht fragen: 'Warum spiele ich nicht, oder warum spielt der andere'", sagte Allofs mit der klaren Ansage an sein Team: "Ich muss trainieren, und wenn ich gefragt werde, muss ich meine Leistung bringen! Und nicht nur einer, sondern alle elf Spieler auf dem Platz."

Auch nach dem Mainzer Führungstreffer in der 31. Minute von Pablo De Blasis (FSV-Coach Martin Schmidt: "Ein Teufelskerl") zeigten die Wölfe keine Reaktion, Yunus Malli entschied schließlich die Partie (75.). Entschuldigungen wie Draxlers Platzverweis wurden beim VfL nicht akzeptiert. Aussagen wie die von Abwehrspieler Dante ("Wir haben am Anfang dominiert") dürften intern ein Nachspiel haben.

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