Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Fußball: Ex-Bundesinnenminister Schily attackiert Zwanziger

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

Ex-Bundesinnenminister Schily attackiert Zwanziger

08.11.2015, 13:38 Uhr | dpa

Fußball: Ex-Bundesinnenminister Schily attackiert Zwanziger. Otto Schily kritisiert den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger.

Otto Schily kritisiert den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger. Foto: Maurizio Gambarini. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily hat ein eigenes Versäumnis vor der WM 2006 abgestritten und den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger scharf attackiert.

"Dass Herr Dr. Zwanziger die Mitglieder des Präsidialausschusses seinerzeit nach den heutigen Erkenntnissen über den wahren Hintergrund der Zahlung getäuscht hat, war jedenfalls für mich seinerzeit nicht erkennbar", teilte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur mit. "Für die Medien sollte das Grund genug sein, sich mit der Rolle von Dr. Zwanziger kritischer auseinanderzusetzen."

Der "Spiegel" hatte zuletzt berichtet, dass Schily als damaligem Aufsichtsratsmitglied für das Organisationskomitee der WM 2006 ein Versäumnis vorzuwerfen sei, weil er bei der Planung der angeblichen Beteiligung des OK an der WM-Eröffnungsgala mit 6,7 Millionen Euro "wider besseren Wissens" nicht nachgefasst hätte. Dies sei "ebenso blödsinnig wie infam", erklärte Schily.

In einer Präsidialausschusssitzung am 8. April 2005, an der er selbst nicht teilgenommen habe, habe Zwanziger als OK-Finanzverantwortlicher laut Protokoll "ausführlich dargelegt", dass sich die Kosten
für die WM-Gala erheblich verteuern, teilte Schily weiter mit. Deshalb habe das Organisationskomitee beabsichtigt, "den von der FIFA
erbetenen Zuschuss in Höhe von sieben Millionen Euro aus dem
Kulturbudget des Organisationskomitees zur Verfügung zu
stellen. Der Präsidialausschuss hat dazu den Beschluss gefasst, diese Absicht des Organisationskomitees zur Kenntnis zu nehmen."

Der Hintergrund der Millionen-Zahlung, mit der der DFB sich nach eigener heutiger Darstellung einen Zuschuss der FIFA von 170 Millionen Euro gesichert haben will, ist die Kernfrage der WM-Affäre.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
„Dein neuer Lebensmittelpunkt“: Hanseatic Kühlschränke
gefunden auf OTTO.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017