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Dauerfehde Rosberg gegen Hamilton spitzt sich wieder zu

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Dauerfehde spitzt sich wieder zu  

Wolff: "Habe lieber zwei Wachhunde statt Welpen"

17.11.2015, 14:43 Uhr | t-online.de

Dauerfehde Rosberg gegen Hamilton spitzt sich wieder zu. Nico Rosberg (links) und Lewis Hamilton: Die beiden Silberpfeil-Piloten gehen sich lieber aus dem Weg. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg (links) und Lewis Hamilton: Die beiden Silberpfeil-Piloten gehen sich lieber aus dem Weg. (Quelle: dpa)

Die Dauerrivalen Lewis Hamilton und Nico Rosberg bekommen sich bei Mercedes immer wieder in die Haare. Trotzdem wollen die Silberpfeil-Bosse kein Machtwort sprechen und die beiden Piloten weiter hart gegeneinander fahren lassen.

"Ich habe lieber zwei Nummer-Eins-Fahrer als eine Nummer eins und eine Nummer zwei. Oder sagen wir so: Lieber zwei Wachhunde als zwei Welpen", zitiert "Bild.de" Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

"Der ist ja sowas von abgekackt"

Selbst jetzt, wo Hamilton längst als neuer Champion feststeht, gibt es weiter Knatsch. Nach dem Mexiko-Rennen unterstellte Hamilton dem Team indirekt, es habe Rosberg den Sieg geschenkt. Dieser wiederum schimpfte nach dem vergangenen Grand Prix in Brasilien auf Hamilton: "Bei den Attacken hat es Lewis völlig übertrieben. Der ist ja sowas von abgekackt."

Die Dauerfehde wird im nächsten Jahr noch an Intensität zunehmen, wenn Rosberg das jetzige Niveau halten kann. Zwei Siege in Serie feierte der gebürtige Wiesbadener zuletzt und holte fünf Pole-Positons in Folge. Zudem dürfte Ferrari-Pilot Sebastian Vettel im Titelkampf ein Wörtchen mitreden und für zusätzlich Zündstoff sorgen.

Hamilton will die Daten nicht mehr teilen

Hamilton, der fast die gesamte Saison über nach Belieben dominierte, schmeckt es gar nicht, dass sein Stallrivale im Saisonfinale noch einmal aufblüht. Der Brite wäre liebend gerne die Nummer eins im Team und will auch mehr sein eigenes Ding durchziehen.

Bei Sky Sports sagte er zuletzt: "Einen Faktor, den ich bei Mercedes nicht mag: Das wir die Daten teilen. Du möchtest diese Daten für dich behalten. Aber sie werden geteilt." Selbst für Trennwände in der Box - wie in anderen Rennserien üblich - machte sich Hamilton stark.

Wolff erteilt diesem Wunsch aber eine Absage und sprach zumindest in dem Punkt ein Machtwort. "Wir würden dann bei der Performance verlieren. Nur durch Austausch sind wir so stark", betonte er.

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