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BVB-Boss Watzke fordert: 13. Bundesliga-Spieltag muss stattfinden

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"Sonst triumphieren die Terroristen"  

Watzke warnt vor Kapitulation: Spieltag muss stattfinden

18.11.2015, 18:54 Uhr | dpa, sid

BVB-Boss Watzke fordert: 13. Bundesliga-Spieltag muss stattfinden. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat eine klare Meinung zum Terror.  (Quelle: imago/Revierfoto)

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat eine klare Meinung zum Terror. (Quelle: Revierfoto/imago)

Hans-Joachim Watzke hat sich für die Durchführung des anstehenden 13. Bundesliga-Spieltages ausgesprochen. "Dass gespielt wird, steht außerhalb jeder Frage", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund.

"Wir müssen weiterleben, sonst triumphieren die Terroristen", forderte der 59-Jährige. "Das wäre eine solche Kapitulation, das würde ja Freudenstürme in Syrien und anderswo auslösen".

Die Dortmunder eröffnen den 13. Spieltag mit dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV (Freitag, ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Der HSV bestätigte auf seiner Internetseite, dass die Partie "trotz der jüngsten Vorkommnisse planmäßig stattfindet". 

96-Präsident Kind nimmt DFL in die Pflicht

Auch Präsident Martin Kind von Hannover 96 warnte vor vorschnellen Reaktionen. "Am Wochenende sollte definitiv gespielt werden. Wir sollten nicht in Hektik und Aktionismus verfallen", sagte der 71-Jährige.

Allerdings regte er gleichzeitig eine Sicherheitsdebatte an und nahm die Deutsche Fußball Liga (DFL) in die Pflicht: "Der Fußball wird sich nach gestern mit allen Themen auseinandersetzen müssen. Besonders mit der Sicherheit. Die DFL muss die Meinungsführerschaft übernehmen, dann müssen wir gemeinsam Antworten finden."

Bruchhagen geht "ohne Angst" ins Stadion

Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen von Eintracht Frankfurt wird trotz der Vorkommnisse am Rande des Länderspiels zwischen Frankreich und Deutschland (2:0) in Paris und der Spielabsage von Hannover "ohne Angstgefühle" ins Stadion gehen.

"Das Leben muss weitergehen"

"Es bleibt mir nichts anderes übrig, als entspannt zu sein. Wir werden in Absprache mit den Sicherheitsbehörden die nötigen Schritte einleiten. Aber das Leben muss weitergehen", sagte der 67-Jährige.

"Nach dem 11. September 2001 hat man auch gedacht, die Welt bricht zusammen. So schrecklich das auch war, aber die Welt ist nicht zusammengebrochen", so der Manager weiter.

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