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Hernandez schießt Bayer Leverkusen in Frankfurt aus der Krise

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Spielbericht  

Hernandez schießt Leverkusen aus der Krise

21.11.2015, 17:26 Uhr | sid

Hernandez schießt Bayer Leverkusen in Frankfurt aus der Krise. Leverkusens Admir Mehmedi (li.) scheitert per Flachschuss an SGE-Keeper  Lukas Hradecky. (Quelle: imago/Schüler)

Leverkusens Admir Mehmedi (li.) scheitert per Flachschuss an SGE-Keeper Lukas Hradecky. (Quelle: Schüler/imago)

Bayer Leverkusen hat sich auch dank Torjäger Javier Hernandez rechtzeitig vor der entscheidenden Gruppenphase in der Champions League aus der Krise geschossen: Das Team von Trainer Roger Schmidt gewann am 13. Bundesliga-Spieltag bei Eintracht Frankfurt hochverdient mit 3:1 (2:1) und feierte nach zuvor drei Pflichtspielniederlagen in Serie wieder einen Erfolg.

Drei Tage vor dem Duell in der Königsklasse beim weißrussischen Meister BATE Borissow am Dienstag besiegelten Doppeltorschütze Hernandez (23./39. Minute) und Hakan Calhanoglu (72.) den sechsten Liga-Sieg. Slobodan Medojevic (45.) hatte für den zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss (45.) gesorgt.

Mit 20 Punkten hält die Werkself damit Anschluss zu den internationalen Rängen, während die Eintracht nach der zweiten Heimpleite der Runde im hinteren Tabellenmittelfeld festsitzt.

Leverkusen kontrolliert die Partie

Vor 50.000 Zuschauern übernahm Leverkusen, das weiter auf Kapitän Lars Bender (Sprunggelenkblessur) verzichten musste, sofort die Initiative. Nichts war zu spüren von der Verunsicherung nach den letzten Negativerlebnissen. Vor allen Dingen Kevin Kampl sprühte vor Spielfreude und sorgte mit seinen Dribblings aus der Tiefe für etliche gefährliche Situation.

Bezeichnend, dass der slowenische Nationalspieler auch an der verdienten 1:0-Führung maßgeblich beteiligt war. Nach einer Balleroberung gegen Medojevic legte Kampl den Ball quer zu Bayer-Stürmer "Chicharito" Hernandez, der aus wenigen Metern nur noch einzuschieben brauchte. Es war das siebte Tor des Mexikaners im siebten Pflichtspiel in Serie.

Castaignos früh ausgewechselt

Die Eintracht indes konnte sich kaum aus der Umklammerung befreien. Vielleicht auch deshalb, weil das taktische Konzept von Trainer Armin Veh schnell über den Haufen geworfen wurde. Der für den gelbgesperrten Torjäger Haris Seferovic aufgebotene Luc Castaignos musste wegen einer Verletzung schon in der 22. Minute ausgewechselt werden.

Das Spiel der Frankfurter, die gegen Bayern München vor drei Wochen sogar ein 0:0 ertrotzt hatten, wirkte pomadig, ideenlos und wurde immer wieder von Pfiffen der eigenen Anhänger begleitet. Ein weiterer Treffer der spielstarken Leverkusener war die Folge. Nach Pass von Nationalspieler Hakan Calhanoglu traf Hernandez - allerdings aus einer Abseitsposition heraus - mit einem Linksschuss und feierte seinen sechsten Bundesliga-Treffer.

Calhanoglu sorgt für die Vorentscheidung

Das Anschlusstor der Eintracht fiel dann wie aus heiterem Himmel. Die erste klare Torchance nutzen die Hessen, als Medojevic nach einem Freistoß von Marc Stendera zum 1:2 einköpfte. Es war bereits das neunte Saison-Gegentor für Bayer nach einer Standardsituation.

Auch nach dem Wechsel behielten die Gäste die Kontrolle, während die nun stärker aufspielenden Frankfurter auf Konter lauerten. Stefan Aigner hatte den Ausgleich auf dem Fuß (59.). Calhanoglu sorgte nach einer weiteren Vorarbeit von Kampl mit einem Sonntagsschuss für die Vorentscheidung.

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