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Überholproblem in der Formel 1: Hamilton und Vettel schlagen Alarm

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Hamilton und Vettel schlagen Alarm  

Überholen unmöglich: "Wir brauchen mehr Grip!"

19.11.2015, 10:50 Uhr | t-online.de

Überholproblem in der Formel 1: Hamilton und Vettel schlagen Alarm. Kein Vorbeikommen: Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (vorne) und Sebastian Vettel beim Rennen in Brasilien. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Kein Vorbeikommen: Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (vorne) und Sebastian Vettel beim Rennen in Brasilien. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Lewis Hamilton attackierte ständig, doch letztlich kam der Weltmeister nicht am späteren Sieger Nico Rosberg vorbei: Das vergangene Rennen in Brasilien zeigte einmal mehr, dass die Formel 1 ein massives Überholproblem hat. Vor allem Hamilton und Sebastian Vettel schlagen nun Alarm.

"Was ich auch getan habe, ich hatte keine Chance" sagte ein frustrierter Hamilton nach dem Grand Prix in Sao Paulo. Und selbst das DRS - welches an sich schon eine fragwürdige Überholhilfe darstellt - bringt seiner Meinung nach nicht immer einen entscheidenden Vorteil. "Wenn du bis auf eine Sekunde herankommst, dann verlierst du Abtrieb und es gibt keine Möglichkeit, noch näher heranzukommen", erklärte er.

Vettel: "Leider ist der Sport sehr politisch"

Ähnlich äußerte sich Sebastian Vettel. Er hat auch einen konkreten Vorschlag. Die Autos bräuchten stärkeren mechanischen Grip, um sich im entscheidenden Moment optimal an den Vordermann heransaugen zu können. "Wie brauchen bessere Reifen, mit denen wir schneller fahren können", betonte der Ferrari-Star und nahm damit erneut Hersteller Pirelli in die Pflicht.

Hamilton und Vettel sind aber skeptisch, dass sich am derzeitigen Zustand in näherer Zukunft etwas ändert. Eine Einigung zwischen den Teams und den Formel-1-Bossen sei nicht in Sicht. "Letztendlich ist es egal, was wir dazu sagen", sagte Hamilton. Und Vettel ergänzte: "Wir Fahrer wollen schneller sein. Leider ist der Sport sehr politisch und es gibt Interessen von unterschiedlichen Personen."

Verstappen macht vor, wie es geht

Einer machte jedoch in Brasilien trotz aller DRS- und Reifendiskussionen den alten Hasen vor, wie es geht: Max Verstappen. Der 18-Jährige vom Toro-Rosso-Team, die Entdeckung der Saison, schnappte sich Force-India-Pilot Sergio Perez nach einem atemberaubenden Manöver in der 33 Runde im Senna-S.  

"Das war wieder einzigartig", jubelte Teamchef Franz Tost, der auch gleich das Erfolgsgeheimnis seines Schützlings erklärte: "Max geht immer viel kontrolliertes Risiko ein und überholt in den Kurven, nicht auf den Geraden, wie andere Fahrer." Wieder mehr Mut und die richtige Strategie bei den Attacken - vielleicht ist das auch ein Weg für Hamilton und Vettel aus dem Überhol-Dilemma.

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