Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Sportpolitik: Russland bedauert RUSADA-Suspendierung durch die WADA

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Sportpolitik  

Russland bedauert RUSADA-Suspendierung durch die WADA

23.11.2015, 14:50 Uhr | dpa

Sportpolitik: Russland bedauert RUSADA-Suspendierung durch die WADA. Russlands Sportminister Witali Mutko kündigte Gespräche an.

Russlands Sportminister Witali Mutko kündigte Gespräche an. Foto: Martin Schutt. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Russland bedauert die Suspendierung seiner Anti-Doping-Agentur RUSADA und steht weiter unter Druck. "Wir respektieren diesen Schritt der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und sind zur Zusammenarbeit bereit", sagte Sportminister Witali Mutko in Moskau.

Russland sei bereit, die vom WADA-Board in dieser Woche in Colorado Springs getroffenen Entscheidungen umzusetzen. "Ich bin zudem bereit, sofort ins Flugzeug zu steigen und in jeden Teil der Welt zu fliegen und einen Dialog mit den WADA-Spezialisten zu beginnen", so Mutko. "Nun brauchen wir einen Plan, wie wir die Probleme lösen wollen."

Der Chef des Nationalen Olympischen Komitees Russlands, Alexander Schukow, nannte die Entscheidung nicht unerwartet. "Aber zunächst muss geprüft werden, welche konkreten Auswirkungen dies hat", meinte er der Agentur Interfax zufolge.

Unterdessen hat die Athletenkommission der WADA gefordert, die Untersuchungen nach den Doping-Missständen in der Leichtathlet auf den gesamten russischen Sport auszudehnen. "Es dürfte anerkannt sein, dass es eine systematische Politik in Russland gewesen ist, die Athleten aller Sportarten betrifft", sagte die ehemalige kanadische Skilangläuferin Beckie Scott. Der frühere Weltklassehürdenläufer Edwin Moses sagte zur Suspendierung der RUSADA: "Was für ein Chaos. Wir sehen aber bisher nur die Spitze eines Eisbergs."

Die WADA hatte die RUSADA am Mittwoch suspendiert, weil sie die Regeln nicht eingehalten hat. Dies war eine weitere Reaktion auf den Ermittlungsbericht der unabhängigen WADA-Kommission. Zuvor war der russische Leichtathletik-Verband vom Weltverband IAAF wegen Dopingvergehen vorläufig suspendiert worden. Russland droht damit der Ausschluss von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Solange die RUSADA nicht alle Vorgaben erfüllt kann Russland kein Sport-Großereignis mehr ausrichten.

Der Chef des russischen Leichtathletikverbands, Wadim Selitschenok, äußerte sich nach der Suspendierung der RUSADA kritisch. Seiner Ansicht nach ist die WADA mittlerweile zu mächtig: "Niemand bestreitet, dass die Organisation sehr wichtig ist. Aber mir scheint, dass sie zu viele Vollmachten bekommen hat."

Neben Russlands Anti-Doping-Agentur hatte die WADA auch die nationalen Anti-Doping-Agenturen in Andorra, Israel, Argentinien, Bolivien und der Ukraine von der WADA als nicht regelkonform erklärt. Auf der Beobachtungsliste stehen Olympia-Gastgeber Brasilien, Belgien Frankreich, Griechenland, Mexiko und Spanien.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal