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Gladbach - Hannover 96: Stindl vor emotionalem Wiedersehen

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Gladbach - Hannover 96  

Stindl vor emotionalem Wiedersehen mit 96: "Ich werde mich zügeln"

19.11.2015, 16:31 Uhr | sid

Für Lars Stindl gibt es am Samstag ein besonderes Wiedersehen mit alten Weggefährten. Mit seinem neuen Klub Borussia Mönchengladbach empfängt er Hannover 96.

Nein, für Lars Stindl wird es kein Spiel wie jedes andere. Und sollte der Gladbacher Leistungsträger seinen vierten Saisontreffer erzielen, wird auch die Reaktion anders als üblich ausfallen. "Ich werde mich zügeln. Bei einem Tor werde ich daraus kein Riesen-Ding machen", sagte der 27-Jährige vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Hannover 96 der "Bild".

Mit 96-Spielern befreundet

Fünf Jahre lang, von 2010 bis zu diesem Sommer, trug Stindl das 96-Trikot, dann wechselte er für drei Millionen Euro nach Gladbach. "Natürlich ist das ein besonderes Spiel", sagte Stindl. Er verspüre auch noch "eine hohe Verbundenheit, nicht nur zur Mannschaft, auch zu allen drumherum". Erst vergangenes Wochenende hat er mit seiner Frau Tanita die Familie des früheren Hannoveraners Jan Schlaudraff besucht. Auch wer nach dem Spiel sein Trikot bekommt, hat die Offensivkraft bereits abgesprochen. Artur Sobiech ist der Auserwählte für den Textilien-Tausch.

Hannover mit schlechtem Saison-Start

Dass es bei seinen ehemaligen Weggefährten sportlich bislang nicht gut läuft, lässt ihn nicht kalt. "Ähnlich wie wir hatte Hannover einen schlechten Saisonstart. Dann haben sie sich gefangen", sagte Stindl, "aber der große Coup, um sich aus der Abstiegsgefahr zu befreien, ist noch nicht passiert." Mit elf Punkten liegt 96 derzeit auf Rang 15 knapp über dem Strich - doch Stindl macht seinen Ex-Kollegen Mut: "Ich bin überzeugt davon, dass Hannover diese Situation meistern wird."

Gladbach muss geduldig bleiben

Aber eben weil die Situation für 96 erneut so brenzlig ist, sollten die Gladbacher vor dem Duell gewarnt sein. "Sie werden alles dafür tun, hier etwas mitzunehmen", sagte Stindl und forderte: "Es gilt, höllisch aufzupassen und geduldig, aber effektiv zu spielen."

Borussia will Anschluss zu den Spitzenteams

Bei allen persönlichen Verbindungen - ab dem Anpfiff zählt schließlich nur noch eines: "Wir wollen gewinnen. Es ist ein wichtiges Spiel für die nächsten Wochen. Wir wollen in der Erfolgsspur bleiben, wir wollen wieder oben heranrücken." Als Tabellensechster hat die unter dem mittlerweile zum Cheftrainer aufgestiegenen André Schubert wieder aufgeblühte Borussia nur zwei Punkte Rückstand auf den drittplatzierten VfL Wolfsburg.

Dominguez der nächste Langzeitverletzte

Dabei stecken Stindl und Co. sogar bittere Verletzungssorgen weg. Zuletzt gestellte sich Alvaro Dominguez zum Lazarett. Der Innenverteidiger muss wegen anhaltender Rückenprobleme operiert werden. "Es ist natürlich nie einfach, das als Mannschaft aufzufangen", sagte Stindl und lobte die mannschaftliche Geschlossenheit: "Wie die Jungs, die reinkommen, ihren Job machen, das zeichnet uns aus", so Stindl: "Wir werden sogar noch ein bisschen unberechenbarer dadurch."

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