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Toto Wolff: "Lassen uns im Motorenstreit nicht erpressen"

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Vor brisanter Krisensitzung  

Wolff: "Lassen uns im Motorenstreit nicht erpressen"

24.11.2015, 08:55 Uhr | t-online.de

Toto Wolff: "Lassen uns im Motorenstreit nicht erpressen". Sorgenvoller Gesichtsausdruck bei Toto Wolff: Eine Lösung im Zoff um den Billigmotor ist nicht in Sicht. (Quelle: imago/HochZwei)

Sorgenvoller Gesichtsausdruck bei Toto Wolff: Eine Lösung im Zoff um den Billigmotor ist nicht in Sicht. (Quelle: HochZwei/imago)

Die Formel 1 und der heftige Streit um den Billigmotor: Heute ringen FIA-Boss Jean Todt, Chefvermarkter Bernie Ecclestone und die Teams bei einer Sitzung der Strategiegruppe in Paris um eine Lösung. Doch die Situation ist festgefahrener denn je.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff stellte vor dem brisanten, vielleicht sogar entscheidenden Treffen in der "Bild"-Zeitung klar: "Wir lassen sicher mit uns reden, aber erpressen lassen wir uns nicht."

Mercedes will sich Vorsprung nicht nehmen lassen

Worum geht es? Todt und Ecclestone wollen ab 2017 einen wesentlich kostengünstigeren Antrieb in der Königsklasse einführen, um das Überleben der kleinen Teams zu sichern. Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach um einen 2,2-Liter-Biturbo mit 900 PS Leistung. Das Aggregat, das entweder von Ilmor oder AER (zwei unabhängige Hersteller) gebaut wird, soll höchstens sechs Millionen Euro kosten. Zum Vergleich: Der aktuelle Hybrid-V6-Turbomotor kostet die Teams bis zu 16 Millionen Euro im Jahr.

Soweit, so gut. Trotzdem stemmen sich Mercedes, FerrariRenault und Honda vehement gegen die Einführung des Billigmotors. Die Hersteller haben Unsummen in die Entwicklung des zur Saison 2014 eingeführten Hybrid-Technik investiert. Besonders gute Arbeit hatte damals das Silberpfeil-Team geleistet, das sich nun seinen Vorsprung verständlicherweise nicht nehmen lassen will. Zuletzt hatten sich Mercedes und auch Ferrari geweigert, dem kriselnden Red-Bull-Team einen Top-Motor für die nächste Saison zu liefern.

Zwei verschiedene Motorenkonzepte funktionieren nicht

Hinzu kommt, dass Todt und Ecclestone vor Jahren den Hybrid-Turbomoter wollten. Doch nachdem die Kosten immer mehr stiegen und das Aggregat für die kleinen Teams nun nicht mehr zu bezahlen ist, kommen selbige Herren plötzlich mit der Idee des Billigmotors.

Allen Beteiligten muss in dem Zusammenhang aber klar sein, dass zwei verschiedene Motorenkonzepte in der höchsten Klasse nicht funktionieren können. Bei einem Fußballspiel herrschen auch nicht verschiedene Regeln für die Mannschaften.

Zuletzt hatte Ecclestone gegen die Hersteller gewettert. "Sie denken nur an sich und nicht an den Sport. Wir lassen uns die Formel 1 nicht von gewissen Leuten zerstören", schimpfte der Brite. Wie gesagt: Die Situation ist verfahrener denn je.

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