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Formel 1: Ecclestone und Todt scheitern vorerst mit Billigmotor

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Formel-1-Chef ausgebremst  

Plan mit "Billigmotor" vorerst gescheitert

25.11.2015, 07:05 Uhr | sid

Formel 1: Ecclestone und Todt scheitern vorerst mit Billigmotor. Zweiklassen-Gesellschaft: In der Formel 1 soll ein neuer Motor für mehr Chancengleichheit sorgen. (Quelle: imago/Hoch Zwei)

Zweiklassen-Gesellschaft: In der Formel 1 soll ein neuer Motor für mehr Chancengleichheit sorgen. (Quelle: imago/Hoch Zwei)

Ausgebremst! Bernie Ecclestone und der Automobil-Weltverband FIA sind mit ihrem Plan eines günstigeren Alternativmotors für die Formel 1 laut Medienberichten vorerst gescheitert. Wie die "Sport Bild" meldet, fand sich beim mit Spannung erwarteten Treffen der Interessengruppen keine Mehrheit für den ab 2017 geplanten Billig-Antrieb.

Demnach schaffte es der Vorstoß von Chefvermarkter Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt zunächst durch die sogenannte Strategiegruppe. In der Formel-1-Kommission habe sich dann allerdings nicht die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit gefunden. Auch dies kam angesichts der Verteilung der Fürsprecher und Gegner in dem Gremium nicht überraschend.

Entscheidender Charakter für die Formel 1

Letzte Instanz wäre der FIA-Weltrat gewesen, der im Dezember tagt. Offenbar planten Ecclestone und Todt zuletzt, das Konzept des "Billigmotors" dort in jedem Fall vorzulegen. Dabei pochten sie auf dessen entscheidenden Charakter für die Zukunft der Formel 1.

Ausgangspunkt der Idee eines weiteren Motors neben den Turbo-Hybrid-Aggregaten der Hersteller Mercedes, Ferrari, Renault und Honda ist die aktuelle Motorenkrise der Formel 1. Die FIA hatte bereits die offizielle Ausschreibung auf den Weg gebracht.

Einfluss der Großen soll verringert werden

Damit soll der Einfluss der großen Hersteller auf das Starterfeld verringert werden. Zudem sollen die kleinen Teams in die Lage versetzt werden, ihre Kosten deutlich zurückzufahren. Seit der Einführung der rund 16 Millionen Euro teuren Turbo-Hybridmotoren zum Saisonstart 2014 hatten sich die finanziellen Probleme zahlreicher Rennställe dramatisch verschärft.

Bis Anfang der Woche sollen die Motoren-Hersteller Ilmor, AER und Mecachrome ihr Interesse bekundet haben. Nach dem Willen der FIA soll der neue Motor ein 2,2-Liter-Bi-Turbo mit sechs Zylindern sein, der deutlich weniger als die aktuellen Hybrid-Aggregate kostet. Damit würde auf die erst 2014 eingeführte, eigentlich zukunftsweisende Hybridtechnik verzichtet werden.

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