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Olympia 2024: DOSB-Präsident Alfons Hörmann will offene Debatte

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Olympia 2024  

DOSB-Präsident Hörmann will offene Debatte nach Olympia-Aus

30.11.2015, 12:33 Uhr | dpa

Olympia 2024: DOSB-Präsident Alfons Hörmann will offene Debatte. Die Enttäuschung über das Nein zu Olympia in Hamburg steht dem DOSB-Präsidenten ins Gesicht geschrieben.

Die Enttäuschung über das Nein zu Olympia in Hamburg steht dem DOSB-Präsidenten ins Gesicht geschrieben. Foto: Daniel Reinhardt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, hat nach dem Nein der Hamburger zu Olympia 2024 eine Diskussion über die Zukunft des Spitzensports in Deutschland gefordert. "Jetzt gilt es, ohne die Heimspiele erfolgreichen Sport in Deutschland zu entwickeln", sagte Hörmann am Montag im ARD-Morgenmagazin. Für den Sport in Deutschland bedeute das Nein, dass der Rückenwind durch eine solche Bewerbung ausbleibe.

Man habe in wenigen Tagen bei der DOSB-Mitgliederversammlung in Hannover die Gelegenheit, die Dinge sehr offen und transparent miteinander zu diskutieren. Dabei müsse man auch darüber nachdenken, wie es mit dem deutschen Sport weitergeht, insbesondere mit Blick auf die geplante Leistungssportreform, forderte der DOSB-Chef. "Da war die Verbindung zu denkbaren Heimspielen 2024 für die nun kommende Generation von Athletinnen und Athleten natürlich ein wichtiger Punkt", meinte Hörmann.

Die Hamburger Bürger hatten am Sonntag in einem Referendum den Traum von Olympia 2024 in ihrer Stadt platzen lassen. 51,6 Prozent stimmten gegen Sommerspiele an der Elbe, nur 48,4 Prozent dafür.

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