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Bundesliga: Last-Minute-Tor rettet Hoffenheim in Ingolstadt

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Spielbericht  

Last-Minute-Tor rettet Hoffenheim in Ingolstadt

06.12.2015, 11:00 Uhr | sid

Bundesliga: Last-Minute-Tor rettet Hoffenheim in Ingolstadt. 1899-Offensivspieler Kevin Volland (re.) schirmt den Ball gegen Ingolstadts Robert Bauer ab. (Quelle: imago/DeFodi)

1899-Offensivspieler Kevin Volland (re.) schirmt den Ball gegen Ingolstadts Robert Bauer ab. (Quelle: DeFodi/imago)

1899 Hoffenheim steckt weiter in der Krise. Auch im fünften Spiel unter Trainer Huub Stevens gelang der TSG kein Sieg. Hoffenheim musste sich mit einem mageren 1:1 (0:0) beim FC Ingolstadt begnügen. Zwar verbesserten sich die Kraichgauer durch das vierte Remis unter Stevens zumindest bis Sonntag auf den vorletzten Tabellenplatz, die Lage bleibt aber nach dem insgesamt achten sieglosen Spiel in Serie weiter äußerst prekär. Mark Uth (90.+6) rettete Hoffenheim den Punkt.

Neuling Ingolstadt verspielte dagegen kurz vor Schluss den dritten Heimsieg und einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Trotzdem ist das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl weiter im sicheren Mittelfeld platziert.

Roger feiert Tor-Premiere

Roger brachte die Ingolstädter in der 66. Minute per Freistoß in Führung. Für den Brasilianer war es der erste Bundesligatreffer. Vorausgegangen war ein Foul von Fabian Schär 20 Meter vor dem Tor an Mathew Leckie.

Stevens änderte nach dem 3:3 gegen Gladbach nichts an seiner Startformation. Kevin Kuranyi saß deshalb erneut nur auf der Bank. Bei Ingolstadt fehlte Torjäger Moritz Hartmann. Dafür kehrte Stefan Lex zurück, der einige Wochen wegen einer Sprunggelenkverletzung ausgefallen war.

Viele Fehler

Von Beginn an entwickelte sich ein Kampfspiel, bei dem die spielerischen Elemente klar auf der Strecke blieben. Ingolstadt steckte noch das 0:4 von Hannover in den Beinen. Hoffenheim war der Druck im Abstiegskampf deutlich anzumerken. So gab es kaum zusammenhängende Aktionen, dafür umso mehr Zweikämpfe im Mittelfeld und Fehler im Aufbau.

Bezeichnenderweise dauerte es 28 Minuten bis zum ersten Ingolstädter Torschuss durch Tobias Level. Doch 1899-Keeper Oliver Baumann klärte mit einem Reflex. Hoffenheim hatte allen Unzulänglichkeiten zum Trotz etwas mehr zu bieten.

Volland vergibt freistehend

Zunächst verzog Nadiem Amiri zweimal (20. und 40.), ehe Nationalspieler Kevin Volland die Führung für die Gäste hätte machen müssen.

Nach Zuspiel von Amiri stand der Angreifer beim ersten durchdachten Angriff plötzlich frei vor dem Gehäuse der Schanzer, traf aber nur den Pfosten. Ansonsten passierte in Hälfte eins nicht viel, was die Fans erwärmen konnte.

Kuranyi ohne Wirkung

Nach dem Wechsel begannen die Gastgeber etwas zielstrebiger. Ein Weitschuss von Alfredo Morales (48.) verfehlte jedoch knapp das Ziel. In der Folge gelang es den Schanzern aber kaum, den nötigen Druck aufzubauen. Stevens brachte in der 61. Minute Kuranyi. Doch die Maßnahme brachte nicht die erwünschte Wirkung.

Auf der anderen Seite musste Ingolstadts Innenverteidiger Benjamin Hübner nach einer Attacke von Volland in der 64. Minute verletzt vom Feld getragen werden.

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