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Formel 1: So plant Sebastian Vettel den Angriff auf Mercedes

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"Mercedes ist schlagbar"  

So will Vettel dieses Jahr den Titel holen

02.01.2016, 11:08 Uhr | t-online.de

Formel 1: So plant Sebastian Vettel den Angriff auf Mercedes. Geballte Faust: Ferrari-Pilot Sebastian Vettel sagt Mercedes für 2016 den Kampf an. (Quelle: imago/HochZwei)

Geballte Faust: Ferrari-Pilot Sebastian Vettel sagt Mercedes für 2016 den Kampf an. (Quelle: HochZwei/imago)

Nach dem Saisonfinale Ende November in Abu Dhabi saß Sebastian Vettel zwei Tage später schon wieder in seinem Ferrari. Reifentests waren angesetzt, Arbeit statt Urlaub lautete das Motto für den 28-Jährigen mit Blick auf das Große Ziel in der kommenden Saison. Dann will er Lewis Hamilton den WM-Titel in der Formel 1 abjagen.

Vettels erstes Jahr bei Ferrari wurde indirekt zur Kampfansage in Richtung Mercedes. Drei Siege und etliche Podiumsplatzierungen holte der Heppenheimer und übertraf damit bereits alle Erwartungen. "Jeder weiß, wo wir hinwollen", sagte Vettel. "Der letzte Schritt wird der schwerste. Aber ich glaube felsenfest daran, dass Mercedes schlagbar ist."

Die Scuderia lechzt förmlich nach dem Titel. 2007 holte Kimi Räikkönen zum letzten Mal die Trophäe - für den stolzen Traditionsrennstall ist das eine gefühlte Ewigkeit her. Die Ferrari-Crew tut daher alles, damit der Traum vom ersehnten Triumph in diesem Jahr Wirklichkeit wird.

"Lange Nachtschichten an der Tagesordnung"

Wie "Bild.de" berichtet, arbeiten die Ingenieure in der neuen, hochmodernen Fabrik in Maranello seit fast einem Jahr am neuen Auto für die Saison 2016. Vettel steuert in der Entwicklung viel Input bei, tüftelt mit Technikchef James Allison an Details. "Lange Nachtschichten sind derzeit an der Tagesordnung", sagte er zuletzt.

Aber nicht nur aerodynamisch, auch motorseitig dürfte der neue Bolide noch konkurrenzfähiger werden. Die Regelhüter des Automobil-Weltverbandes FIA haben in diesem Jahr erlaubt, die Antriebe weiterzuentwickeln. Nun kann Ferrari seine schier unerschöpflichen finanziellen Mittel - die Scuderia erhält wegen der Formel-1-Zugehörigkeit von der ersten Sunde an mehr Geld als alle anderen Teams - richtig einsetzen und in der Entwicklungsarbeit Vollgas geben. Damit könnte der technische Vorsprung von Mercedes schon bald verpufft sein.

Hat sich Ferrari Windkanalzeiten erschlichen?

Im Kampf um den WM-Titel greifen die Roten aber angeblich auch tief in die Trickkiste. Eine Hauptrolle spielt dabei das neue US-Team Haas, dass ab 2016 mit Ferrari-Motoren an den Start geht und von der Scuderia technisch unterstützt wird.

Ferrari soll sich - so der Verdacht - Windkanalzeiten mithilfe des zukünftigen Partners erschlichen haben, die dem Rennstall eigentlich nicht zustehen. Mercedes bekam die Sache mit, der Protest ließ nicht lange auf sich warten.

Vettel hat das Siegergen

Ob die Aktion nun legal oder illegal war - letztlich wird es wohl an Vettel selbst liegen, ob er in seinem zweiten Jahr für Ferrari bereits den Titel holen kann. Auf alle Fälle hat die Scuderia den Richtigen im Cockpit sitzen. Der viermalige Champion ist - wenn es im Rad-an-Rad-Duell zur Sache geht - aus einem anderen Holz geschnitzt als Nico Rosberg. Der gebürtige Wiesbadener kann dem Druck von Hamilton über eine ganze Saison gesehen offenbar nicht standhalten.

Vettel hat das Sieger-Gen, sein Titelhunger ist noch längst nicht gestillt - das weiß auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Ferrari hat in diesem Jahr einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ihnen das für 2016 noch einmal gelingt", sagte der Östrerreicher und fügte an: "Dann werden sie für uns zur echten Gefahr."

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