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FIFA: Das Exekutivkomitee leidet unter Mitgliederschwund

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FIFA  

FIFA-Exekutivkomitee - ein Gremium mit ramponiertem Ruf

03.12.2015, 13:54 Uhr | dpa

FIFA: Das Exekutivkomitee leidet unter Mitgliederschwund. Das FIFA-Exekutivkomitee tagt derzeit in Zürich.

Das FIFA-Exekutivkomitee tagt derzeit in Zürich. Foto: Walter Bieri. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Die Macht im Fußball-Weltverband FIFA bündelt sich noch im Exekutivkomitee. Zahlreiche Mitglieder des Gremiums sind in der Vergangenheit reihenweise wegen diverser Skandale in Verruf geraten und ausgetauscht worden. Ist das Exko komplett, zählt es 25 Mitglieder.

Auf der letzten Sitzung des Jahres 2015 blieben am Donnerstag aber wieder fünf Plätze leer. So sind FIFA-Boss Joseph Blatter und UEFA-Chef Michel Platini wegen einer dubiosen Zwei-Millionen-Franken-Transaktion aus dem Jahr 2011 von der Ethikkommission für 90 Tage suspendiert worden. CONMEBOL-Präsident Juan Angel Napout und CONCACAF-Boss Alfredo Hawit Banegas fehlten ebenfalls. Beide wurden festgenommen, wie das Schweizer Bundesamt für Justiz bestätigte.

Vor wenigen Wochen hatte der Kolumbianer Luis Bedoya seinen Rücktritt erklärt, nachdem er unter Korruptionsverdacht geraten war, er wurde im Exko bislang nicht ersetzt. Der brasilianische Verbandsboss Marco Polo del Nero, der seit rund einem halben Jahr aus Angst vor einer möglichen Festnahme auf Reisen zum FIFA-Exko verzichtet hatte, wurde durch Fernando Sarney ersetzt.

Weiter dabei ist Wolfgang Niersbach, obwohl er im Zuge der Affäre um die WM-Vergabe 2006 als DFB-Präsident zurückgetreten war. Darüber hinaus besitzt der russische Sportminister Witali Mutko im Zuge des großen Dopingskandals in der russischen Leichtathletik einen zweifelhaften Ruf.

Am Donnerstag standen im Exko Diskussionen über den Reformkatalog auf der Tagesordnung. Die sogenannte Weltregierung des Fußballs muss über die Vorschläge der eigenen Reformkommission befinden. Es geht um Alters- und Amtszeitbeschränkungen für führende FIFA-Funktionäre und eine Neustrukturierung der wichtigen Gremien - offenbar auch des Exekutivkomitees selbst. Beschlossen werden die Reformen letztlich allerdings erst vom außerordentlichen FIFA-Kongress am 26. Februar 2016.

Das FIFA-Exekutivkomitee im Überblick:

Präsident:

Joseph Blatter (Schweiz) - derzeit für 90 Tage suspendiert

Vize-Präsidenten:

Issa Hayatou (Kamerun/Interimspräsident) Angel Maria Villar Llona (Spanien) Michel Platini (Frankreich) - derzeit für 90 Tage gesperrt David Chung (Papua-Neuguinea) Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa (Bahrain) Juan Angel Napout (Paraguay) - festgenommen David Gill (England) Alfredo Hawit Banegas (Honduras) - festgenommen

Mitglieder:

Michel D'Hooghe (Belgien) Senes Erzik (Türkei) Marios Lefkaritis (Zypern) Hany Abo Rida (Ägypten) Witali Mutko (Russland) Fernando Sarney (Brasilien) Sunil Gulati (USA) Lydia Nsekera (Burundi) Luis Bedoya (Kolumbien) - zurückgetreten Wolfgang Niersbach (Deutschland) Tarek Bouchamaoui (Tunesien) Constant Omari (Demokratische Republik Kongo) Prinz Abdullah (Malaysia) Scheich Ahmad Al-Fahad Al-Sabah (Kuwait) Kohzo Tashima (Japan) Sonia Bien Aime (Turks- und Caicos-Inseln)

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