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FIFA-Skandal: Verbandschef von Brasilien lässt sich beurlauben

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Fußball  

Brasiliens Verbandschef lässt sich beurlauben

04.12.2015, 14:06 Uhr | dpa

FIFA-Skandal: Verbandschef von Brasilien lässt sich beurlauben. Marco Polo del Nero ließ sich beurlauben.

Marco Polo del Nero ließ sich beurlauben. Foto: Fabio Rodrigues Pozzebom. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Brasiliens Fußball-Verbandschef Marco Polo del Nero hat nach Bekanntwerden der Ermittlungen gegen ihn im FIFA-Korruptionsskandal seinen Posten vorübergehend geräumt. Del Nero habe seine Beurlaubung beantragt, um sich auf seine Verteidigung zu konzentrieren, teilte der CBF mit.

Der Verbandschef sei von seiner absoluten Unschuld überzeugt, hieß es weiter. CFB-Vizepräsident Marcus Antônio Vicente werde bis auf weiteres seine Aufgaben übernehmen. Das US-Justizministerium hatte am Donnerstag die Namen von 16 weiteren hochrangigen Fußball-Funktionären bekannt gegeben, gegen die Anklage erhoben wurde.

Der ehemalige Präsident des bolivianischen Fußballverbandes, Carlos Chávez, will in den Korruptionsermittlungen gegen den Fußball-Weltverband FIFA aussagen. Dies teilte Chávez in einer Email an das Sportmagazin "Facetas Deportivas" mit. Das US-Justizministerium hat gegen den ehemaligen Schatzmeister des südamerikanischen Verbandes CONMEBOL Anklage erhoben. Chávez sitzt derzeit eine Gefängnisstrafe wegen Wirtschaftskriminalität in Bolivien ab.

Auch Manuel Burga hat die Anschuldigungen zurückgewiesen. "Ich bestreite, dass ich Schmiergeld bekommen habe", sagte der ehemalige Präsident des peruanischen Fußballverbandes FPF dem Radiosender RPP. Er habe keine Informationen zu den Anschuldigungen erhalten, die Vorwürfe müssten erstmal bewiesen werden, sagte Burga weiter. Er habe seine Anwälte beauftragt, die genauen Vorwürfe gegen ihn zu prüfen. Der 58-Jährige war im vergangenen Dezember aufgrund öffentlichen Drucks von seinem Amt zurückgetreten.

Honduras hat versprochen, bei der Auslieferung des im FIFA-Korruptionsskandal beschuldigten Ex-Staatschefs Rafael Leonardo Callejas mit den US-Behörden zusammenzuarbeiten. Niemand stehe über dem Gesetz, betonte die Regierung von Präsident Juan Orlando Hernández. Callejas war von 1990 bis 1994 Präsident des mittelamerikanischen Landes und stand bis August an der Spitze des honduranischen Fußballverbands Fenafuth. Er ist einer von 16 vom US-Justizministerium angeklagten hochrangigen Fußball-Funktionären. Auch sein Nachfolger als Verbandschef, Alfredo Hawit, zählt zu den Beschuldigten.

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