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Paderborn schlittert trotz Effenberg immer tiefer in die Krise

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"Effe-Effekt" schon verpufft?  

Paderborn schlittert immer tiefer in die Krise

05.12.2015, 09:53 Uhr | t-online.de

Paderborn schlittert trotz Effenberg immer tiefer in die Krise. Trainer Stefan Effenberg und der SC Paderborn stehen unter Druck. (Quelle: dpa)

Trainer Stefan Effenberg und der SC Paderborn stehen unter Druck. (Quelle: dpa)

Die Euphorie um Trainer Stefan Effenberg beim SC Paderborn ist vorbei. Das 1:2 (0:1) beim 1. FC Nürnberg war für den Bundesliga-Absteiger das sechste Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Damit steht der SCP als 16. auf dem Relegationsrang - Abstiegskampf heißt auch unter Effenberg die Realität.

Dabei hatte der ambitionierte Coach zu seinem Dienstantritt davon gesprochen, seine Mannschaft in der Spitzengruppe der 2. Liga etablieren zu wollen.

"Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben zu viele Möglichkeiten liegen lassen. Das ist das einzige, was mir weh tut", analysierte der Paderborner Coach nach der Partie.

UMFRAGE
Wo landen Stefan Effenberg und der SC Paderborn am Saisonende?

"Stück für Stück da unten raus"

Der frühere Weltklasse-Fußballer wirkte nach der Pleite ratlos und flüchtete sich in Durchhalteparolen. "Ich bin mir sicher, dass wir uns für unseren Aufwand bald auch wieder belohnen", sagte Effenberg. "Mir müssen schauen, dass wir punkten und uns Stück für Stück von den unteren Plätzen wegbewegen."

In Nürnberg sorgten Niclas Füllkrug (34. Minute) und Tim Leibold (73.) für die Treffer der Hausherren, der Anschlusstreffer für Paderborn durch Kevin Stöger (89.) war zu wenig. 

Abwehr als Schießbude

Effenberg hatte nach dem zehnten Spieltag Markus Gellhaus als Trainer des SCP abgelöst und hatte die Mannschaft direkt zu zwei Siegen geführt. Danach blieb sein Team aber sieglos und kassierte in den letzten sechs Pflichtspielen satte 19 Gegentreffer. Insgesamt holte der Klub unter Effenberg neun Punkte aus sieben Spielen.

Vor der Winterpause muss Paderborn noch in Bochum und zu Hause gegen Düsseldorf ran. Punkten die Ostwestfalen in diesen Spielen nicht, droht ein Überwintern auf dem Abstiegsplatz. Effenberg will der Krise vor allem durch harte Arbeit entgehen: "Wir müssen auch im Training jeden Tag an unsere Grenzen gehen und alles raushauen, was wir haben. Dann werden auch wieder Ergebnisse kommen."

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