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Mercedes-Boss Toto Wolff wiederholt Drohung in Fahrerfrage

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Hamilton und Rosberg zanken weiter  

Mercedes-Boss Wolff wiederholt Drohung in der Fahrerfrage

12.12.2015, 15:00 Uhr | dpa, sid

Mercedes-Boss Toto Wolff wiederholt Drohung in Fahrerfrage. Mercedes-Boss Toto Wolff (Mitte) beim Stars & Cars mit den Motorsport-Champions Lewis Hamilton (li.) und Nico Rosberg.  (Quelle: dpa)

Mercedes-Boss Toto Wolff (Mitte) beim Stars & Cars mit den Motorsport-Champions Lewis Hamilton (li.) und Nico Rosberg. (Quelle: dpa)

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat seine Drohung wiederholt, seine erfolgreiche Formel-1-Fahrerpaarung im Notfall zu trennen. Wenn sich die Kontroversen zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg negativ auf das Team auswirken würden, "müssten wir uns Gedanken machen", sagte Wolff. 

"Meine Rolle ist es aufzupassen, dass sich dieser starke Wettbewerb zwischen den beiden nicht auf das Team überträgt", erklärte der 43-Jährige bei der Stars&Cars-Feier in Stuttgart.

"Kombination Lewis und Nico" dennoch ein Segen

Er betonte aber, dass die "Kombination Lewis und Nico" das Team definitiv dahin gebracht habe, wo es jetzt stehe. Weltmeister Hamilton hatte in dieser Saison vorzeitig den WM-Titel verteidigt, Rosberg schnappte sich den Vize-WM-Titel. Mercedes hatte zudem erneut die Konstrukteurs-WM gewonnen.

Rosberg wehrt sich

Ungeachtet der Ansage von Wolff hatte Rosberg erst kürzlich für das nächste Kapitel in der Dauerfehde mit Hamilton gesorgt. Nachdem Weltmeister Hamilton dem Wiesbadener vorgeworfen hatte, er würde zu viel jammern - auch wegen seiner behüteten Kindheit - sagte Rosberg der "Sport Bild": "Das ist ja echt zu seinem Lieblingsargument geworden." 

"Die Antwort gebe ich auf der Rennstrecke"

Rosberg ließ es sich nicht nehmen, Hamiltons Spitze zu kommentieren. "Er erwähnt meine Herkunft alle paar Monate. Die beste Antwort auf solch ein Statement gebe ich aber am besten auf der Rennstrecke. Und da habe ich einen Riesenhunger aufs Gewinnen", sagte der Vizeweltmeister.

Dass er sich dem Briten Hamilton in diesem Jahr geschlagen geben musste, sei "längst verdaut". Sein Ziel habe er aber natürlich verfehlt: "Ich wollte Weltmeister werden und bin nur Zweiter geworden. Mein Anspruch war ein anderer. Aber zum Glück ist der Sport sehr schnelllebig."

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